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Neuwahl: Parteien bereit für Wahlkampf

Neuwahl : Parteien bereit für Wahlkampf

Die Nachricht, dass es Landtags-Neuwahlen gibt, trifft die Düsseldorfer Parteien überraschend, aber nicht ganz unvorbereitet. Schließlich waren sie immer wieder Thema. Jetzt müssen rasch Kandidaten nominiert werden.

Wer dachte, der nächste Wahlkampf stehe in Düsseldorf erst zur Abstimmung über den Bundestag im nächsten Jahr an, wurde gestern überrascht. Auch die Politik in der Landeshauptstadt war zuletzt davon ausgegangen, dass FDP oder Linke (bei beiden ist der Wiedereinzug in den Landtag fraglich) beim rot-grünen Haushalt einlenken werden. Doch es kam anders. Die Düsseldorfer Parteien wurden davon überrascht, hatten aber längst einen Plan B vorbereitet. Denn jetzt muss es schnell gehen.

Innerhalb kürzester Zeit müssen alle formalen Verfahren eingeleitet werden, damit zu Beginn des Wahlkampfs alle Kandidaten feststehen, mit denen man in den Wahlkampf ziehen wird. Der Wahlkampf beginnt frühestens sechs Wochen vor der Wahl, also Ende März. Düsseldorf ist bei der Abstimmung über den Landtag in vier Wahlkreise aufgeteilt: Der Wahlkreis 40 (Nord) reicht von Angermund bis Stadtmitte, der Wahlkreis 41 (Ost) geht von Düsseltal und Flingern bis Hubbelrath und Eller, der Wahlkreis 42 (West) umfasst das Linksrheinische und die Stadtteile von Bilk bis Flehe, zum Wahlkreis 43 gehört der Süden Düsseldorfs.

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Die Parteien müssen unter Beachtung der formalen Einladungsfrist Mitglieder bzw. Delegierte zu Versammlungen bitten, um Kandidaten zu nominieren. Bei CDU und SPD geschieht dies in den einzelnen Wahlkreisen, meistens stellen sich dort mehrere Kandidaten zur Wahl. Die Entscheidung aus den Wahlkreisen wird in der Regel bei dem dann folgenden Kreisparteitag übernommen. Abgestimmt wird zudem über die Reihenfolge der Düsseldorfer Kandidaten auf der Landesliste. Je weiter vorne ein Name, desto höher ist die Chance, über die Liste in den Landtag einzuziehen. Die endgültige Entscheidung fällt der Landesparteitag.