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Pandemie: Mehr als 450 Corona-Infizierte in Düsseldorf gestorben

Pandemie : Mehr als 450 Corona-Infizierte in Düsseldorf gestorben

Die Zahl der an den Folgen einer Corona-Infektion gestorbenen Patienten steigt in Düsseldorf wieder an, liegt aktuell bei 451. Nach einem deutlichen Rückgang der Inzidenz am Donnerstag, hat sich diese am Freitag wieder in Richtung 160 bewegt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Düsseldorf ist nach einem deutlichen Rückgang am Donnerstag nun wieder angestiegen, liegt am Freitag bei 157,1. NRW-weit ist die Inzidenz leicht auf 119,0 gesunken, nach 120,0 am Vortag.

Nach wie vor liegt der Inzidenzwert bei den Kreisen und kreisfreien Städten in Wuppertal am höchsten (246,2), gefolgt von Leverkusen (228,8) und Gelsenkirchen (171,7). Am niedrigsten ist der Wert in Coesfeld (48,0), Soest (57,5) und Münster (59,1).

Seit dem 3. März 2020 wurde bei insgesamt 29.367 (+212) Menschen in Düsseldorf eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert. Laut Information des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) sind aktuell rund 1600 Personen in Düsseldorf infiziert, vor einem Jahr waren es 101 (Die aktuellen Zahlen des LZG sind immer auf volle Zehnerstellen gerundet.)

Von den Infizierten werden 74 (Vorjahr 13) in Krankenhäusern behandelt, davon 18 (Vorjahr sechs) auf Intensivstationen. 27.300 Düsseldorfer sind inzwischen genesen. 451 (+3) Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind bisher in Düsseldorf gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nach den vorliegenden Zahlen derzeit bei 157,1 (Vortag 149,4, vor einem Jahr 14,3).

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Die Inzidenz war lange die entscheidende Kennziffer in der Pandemie. Das hat sich inzwischen geändert. NRW will ab kommender Woche neue Indikatoren zur Beurteilung der Corona-Lage einführen. Im Lagebericht des Landes sollen dann die Neuaufnahme von Corona-Patienten in den Krankenhäusern - die sogenannte Hospitalisierungs-Inzidenz - sowie den Anteil der belegten Intensivbetten durch Covid-19-Patienten ausgewiesen werden.

Schulen, Kitas und Altenheime Den Zahlen der Stadt zufolge sind aktuell in Altenheimen in Düsseldorf keine Bewohner, aber sieben Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert (Stand 2.9.). In Düsseldorfer Kitas haben sich seit Anfang September drei Kinder sowie eine Person aus dem Betreuerstab infiziert (Stand 2.9.). An den Düsseldorfer Schulen sind bislang im September neun Fälle bei Schülern registriert worden (Stand 2.9.).

Mit Abstand am höchsten in gesamt NRW ist der Anteil der Neuinfektionen weiterhin in der Altersgruppe der Schulkinder. Bei den 10- bis 14-Jährigen lag die Inzidenz nach Angaben des nordrhein-westfälischen Landeszentrums Gesundheit vom Freitag bei 341,6 (335,1), bei den 5- bis 9-Jährigen bei 317,3 (324,2), bei den 15- bis 19-Jährigen bei 261,8 (268,9).

Impfzahlen Am Montag wurden in Düsseldorf 805 Personen geimpft. Darunter sind 471 Personen, die ihre erste und 334 Personen, die ihre zweite Impfung erhalten haben. Seit Impfstart sind in Düsseldorf 442.836 Menschen geimpft worden, davon haben 385.488 ihre erste und zweite Impfung erhalten.

Abstrichzahlen 80 Abstriche wurden am Montag in der städtischen Diagnosepraxis vorgenommen, 197 im städtischen Drive-In-Testzentrum. Durch den mobilen Service wurden 143 Abstriche durchgeführt. Insgesamt wurden in den zwei städtischen Einrichtungen sowie durch den mobilen Service bisher 148.077 Abstriche vorgenommen. (Diese Zahlen beziehen sich auf PCR-Tests in den städtischen Diagnosezentren)

Ansprechpartner Der erste Ansprechpartner bei akuten Erkrankungen – somit auch bei einer möglichen Corona-Infektion – ist immer der Hausarzt. Sollte ein Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus bestehen, wird in der Praxis ein Test vorgenommen oder man wird an das städtische Infotelefon verweisen. Dieses steht auch für allgemeine Fragen zur Verfügung und ist von montags bis freitags von 7.30 Uhr bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 16 Uhr unter der 0211 89-96090 zu erreichen (Fax für Hörgeschädigte: 0211 89-35674). Ab 12. Juli ist die Hotline montags bis samstags von 8 bis 16 Uhr geschaltet.

Daten Die Stadt veröffentlicht automatisiert die Zahlen vom Dashboard des Robert-Koch-Instituts sowie des LGZ und weiterhin eigene eingepflegte Daten auf dem Corona-Portal.

(csr)