Düsseldorf: Ostermarsch mit 700 Teilnehmern

Düsseldorf: Ostermarsch mit 700 Teilnehmern

Kriege, Rüstungsexporte und Atomkraft abschaffen - mit Forderungen wie diesen zogen am Samstagnachmittag rund 700 Menschen beim traditionellen Ostermarsch für den Frieden durch die Düsseldorfer Innenstadt.

Los ging es gegen 14 Uhr vorm DGB-Haus an der Friedrich-Ebert-Straße. Von dort aus zogen die Demonstranten, ausgestattet mit bunten Fahnen als Zeichen des Friedens, Musik und Trillerpfeifen über Oststraße, Graf-Adolf-Straße, Königsallee und Heinrich-Heine-Allee in die Altstadt zum Rathaus zur Kundgebung.

Ein zentrales Thema war dabei für viele Teilnehmer der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland - und ihre Hoffnung auf eine friedliche Lösung. "Ich glaube, deshalb sind in diesem Jahr auch mehr Teilnehmer mit dabei als sonst", sagt Harald Fuchs.

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Der 60-jährige Kölner nimmt seit 20 Jahren am Ostermarsch teil. "Ich glaube, unsere Gesellschaft muss ganz dringend mehr für das soziale Miteinander, gegen den Hunger und für den Umweltschutz tun. Deshalb nehme ich teil."

Im Anschluss an die Kundgebung wurde der diesjährige Friedenspreis der Düsseldorfer Friedensgruppen vergeben. Er ging an den Künstler Klaus Klinger. Der für seine bunten Wandbilder bekannte Düsseldorfer wurde für seinen Einsatz für das friedliche Miteinander in der ganzen Welt ausgezeichnet. "Mit seinen Kunstwerken in vielen Ländern hat Klaus Klinger stets zur Völkerverständigung beigetragen. Mir fällt keiner ein, der diesen Preis deshalb mehr verdient hat", sagte der Journalist Olaf Cless, der die Laudatio auf Klinger vor einem großen Publikum hielt.

(lai)
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