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OSD-Kontrollen in Düsseldorf: Elf Corona-Verstöße bei Restaurant in Bilk

OSD-Kontrollen in Düsseldorf : Elf Corona-Verstöße bei Restaurant in Bilk

Ein Restaurant in Düsseldorf-Bilk hat bei Kontrollen gegen so ziemlich sämtliche Corona-Regeln verstoßen. Einen schlechten Eindruck hinterließen auch ein Frisör in Oberbilk, ein Kulturverein in Rath sowie ein Wiederholungstäter in der Altstadt.

OSD-Mitarbeiter haben am Dienstag gegen acht Verantwortliche von Betrieben Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Die Kontrolle eines Friseursalons in Oberbilk durch die OSD-Mitarbeiter zeigte zum Beispiel neben mehreren Verstößen gegen die geltende Coronaschutzverordnung wie fehlende Desinfektionsmittel, Benutzung von Mehrwegkitteln ohne Reinigung und Trennung, gänzlich fehlende Kontaktlisten, Nichteinhalten der vorgegebenen Abstände, Verzicht auf Haarwäsche vor Schneidetätigkeit und fehlendes Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung einen sehr ungepflegten Zustand des Salons auf.

Der Boden sowie Frisiertische waren stark verschmutzt. Die Verantwortliche wurde angewiesen, den Salon bis zum Beheben der vorgefundenen Mängel zu schließen. Im Rahmen einer Nachkontrolle konnte der Salon wieder geöffnet werden.

In einem Restaurant in Bilk wurden ebenfalls zahlreiche Verstöße gegen die Hygiene- und Infektionsschutzbestimmungen festgestellt. Es fehlten Desinfektionsmittel am Eingang sowie in den WC-Räumen, ebenfalls nicht vorhanden waren die Datenschutzerklärung, eine Raumskizze sowie die Kontaktdatenlisten, Mindestabstände wurden nicht eingehalten, Speisekarten sowie Salz- und Pfeffersteuer standen auf den Tischen, tensidehaltiges Handspülmittel fehlte genau so wie ein Mund- und Nasenschutz bei dem Verantwortlichen, Mitarbeiter trugen die Schutzmasken unterhalb der Nase.

Zudem konnte der Verantwortliche auf Nachfrage keine Gewerbeanmeldung vorlegen. Der Betrieb wurde aufgrund all dieser Mängel bis zu deren Behebung geschlossen. Eine spätere Nachkontrolle ergab, dass alle Beanstandungen gemäß Coronaschutzverordnung behoben worden waren. Der Betrieb konnte - bezüglich der fehlenden Gewerbeanmeldung nach Rücksprache mit dem Innendienst - wieder geöffnet werden.

Die Kontrolle eines Restaurants in der Altstadt, in dem bereits Mitte Juli Verstöße festgestellt wurden, ergab abermals Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung.

Einwegbesteck stand zur Selbstbedienung bereit, ebenso Getränke in Kühlschränken, ein Gast trug während des Bezahlvorgangs am Tresen keine Mund-Nase-Bedeckung, genauso die Geschäftsführerin, Kundenkontaktlisten wurden weiterhin nicht vollständig geführt und teilweise erst beim Servieren der Speisen ausgehändigt und im Inneren standen Speisekarten auf den Tischen. Die Verantwortliche wurde erneut über die Verstöße belehrt und aufgefordert, diese umgehend zu beheben.

In einem Kulturverein in Rath wurden umfangreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung festgestellt. Am Eingang war nicht ausreichend Desinfektionsmittel aufgestellt, Gäste und Bedienung trugen keinen Mund-Nasen-Schutz, es waren keine Raumskizze sowie lediglich fehlerhafte Kontaktdatenlisten vorhanden. In den Toilettenräumen gab es kein Desinfektionsmittel, ferner fehlte es an Flächenreinigungsmittel, und die Tische waren mit Tischdecken bedeckt.

Allgemeine Hinweise mit Bezug auf Abstands- und Hygieneregeln waren in dem Kulturverein ebenfalls nicht vorhanden. Darüber hinaus wurden im Lokal mehrere Flaschen und Dosen ohne Pfandsiegel zum Verkauf angeboten. Der Verkauf dieser Waren wurde untersagt. Aufgrund der erheblichen Mängel wurde das Lokal im Beisein der Einsatzkräfte geschlossen. Eine Wiedereröffnung wurde erst nach Behebung der Mängel vorgegeben.

Die Kontrolle einer Bar in Rath ergab vergleichbare Verstöße gegen die geltende Coronaschutzverordnung auf. Auch dort wurde der Verantwortliche entsprechend belehrt und aufgefordert, die Mängel zu beheben.

Bei einem Gastronomiebetrieb in der Altstadt wurde die Terrasse sowie die Fläche am Eingang von mehreren Gästen als Tanzfläche genutzt. Dabei trugen die Gäste keinen Mund-Nasen-Schutz. Auch der Verantwortliche und ein Angestellter wurden ohne Mund-Nasen-Schutz angetroffen.

Die weitere Kontrolle ergab zudem, dass die Kontaktdatenliste unvollständig geführt worden war. Der Verantwortliche wurde aufgefordert, die Mängel unverzüglich zu beheben und zudem den Terrassenbetrieb einzustellen.

(csr)