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Düsseldorf: Ordnungsdezernent kritisiert zu niedrige Geldbußen

Düsseldorf : Ordnungsdezernent kritisiert zu niedrige Geldbußen

In einer Stadt, in der legales Parken in der ersten Stunde fast drei Euro kostet, werden Falschparker von 10-Euro-Knöllchen nicht abgeschreckt.

Mit dieser Feststellung kritisiert Ordnungsdezernent Christian Zaum den Bund, der die Höhe der Bußgelder festlegt. "Mit einem Federstrich" könnte das Versäumnis ausgeräumt werden, doch statt Bußgelder anzupassen, bliebe das Problem bei den Kommunen, die immer mehr Personal einsetzen müssten, um die Situation zu entschärfen - denn das erwarteten die Bürger zu Recht, sagte Zaum.

Mit 470.000 Falschparkern sind voriges Jahr deutlich mehr Verstöße festgestellt worden als 2016, vor allem auf Rad- und Gehwegen wurde öfter gegen das Parkverbot verstoßen. Jetzt hat der Oberbürgermeister die Düsseldorfer Bundestagsabgeordneten aufgefordert, sich für eine Erhöhung der Bußgelder einzusetzen.

(sg)