Düsseldorf: Optimismus ist angesagt

Düsseldorf: Optimismus ist angesagt

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Die Debatte um die Höffner-Pläne im Rath hat jetzt zum Versprechen des Unternehmens Krieger geführt, doch ein Möbelhaus ohne das gewünschte große Logistikzentrum zu bauen. Recht zügig soll auch alles gehen, noch in diesem Herbst kann mit den Arbeiten begonnen werden, sagt die Stadt. Das ist erst einmal eine gute Nachricht. Denn es geht vorwärts an der Theodorstraße - und die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass ein jahrelanger Streit die Fläche weiter brachliegen lässt.

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Das Hochregallager wäre möglicherweise architektonisch erträglich gewesen, hätte Arbeitsplätze gebracht - aber die Sorge der Politik wegen des befürchteten hohen Verkehrsaufkommens war groß und sicher nicht gegenstandslos. Zudem dürfte ein zusätzlicher Sconto-Markt - wenn er denn nun wieder in die Planung rückt - das Gesamtvorhaben noch attraktiver machen. Und nebenbei hat Unternehmer Kurt Krieger (wenn auch erst nach mächtig Gegenwind) gezeigt, dass ihm Düsseldorf als Höffner-Standort etwas wert und er zu Zugeständnissen bereit ist. Womöglich wäre es nun also Zeit für - gern vorsichtigen - Optimismus!

(RP)