Nach der Sanierung: Opernhaus feiert Neu-Eröffnung

Nach der Sanierung : Opernhaus feiert Neu-Eröffnung

Die Deutsche Oper feiert am Samstag mit der Verdi-Oper "La Traviata" ihre Wiedereröffnung. Generalintendant Tobias Richter sagte am Donnerstagmittag, die Sanierung des Gebäudes habe rund 30 Millionen Euro gekostet.

Die Veränderungen des renommierten Hauses sind für das Publikum optisch dabei kaum wahrnehmbar. Viel Geld wurde in die neue Technik investiert.

Allerdings werden Opernfreunde die neue Polsterung der Sessel, die verbesserte Beinfreiheit und die neue Lüftungsanlage zu schätzen wissen.

Neuerungen gibt es auch bei der Bühnen- und Gebäudetechnik sowie beim Brand- oder Arbeitsschutz. Eine deutlich sichtbare Veränderung: An der Rückseite der Oper wurde ein neues Geschoss aufgesetzt. Hier ist ein Probensaal für Ballett und Orchester mit einer Höhe von 8,58 Metern und einer Grundfläche von 215 Quadratmetern entstanden.

Das denkmalgeschützte Gebäude an der Heinrich-Heine-Allee, dessen älteste Teile aus dem 19. Jahrhundert stammen, wurde den Angaben zufolge seit April vergangenen Jahres umfassend saniert, neu strukturiert und baulich erweitert. Ursprünglich war die Wiedereröffnung des Hauses bereits für April dieses Jahres geplant gewesen.

Der Spielbetrieb während der Umbauphase wurde ausgelagert. Er ging - mit Einschränkungen - im RheinOperMobil (ROM) über die Bühne, einem rundlichen Ersatzbau in unmittelbarer Nähe des NRW-Landtag.

Das Provisorium "Rheinoper mobil" (ROM) wird derzeit abgebaut und nach Rietberg transportiert, die Stadt der nächsten Landesgartenschau im kommenden Jahr.

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(afp)
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