Düsseldorf: ÖPNV braucht schnelle Ideen

Düsseldorf: ÖPNV braucht schnelle Ideen

So richtig kann man es erst glauben, wenn wirklich ein Zug fährt: Düsseldorfs am längsten angekündigte Bahnstrecke geht in Betrieb. Das ist erfreulich für die Theodorstraße, nicht zuletzt, weil dort auch bald ein großer Möbelmarkt entstehen soll.

Es ist aber ein mahnendes Beispiel dafür, wie sich der Bau von Bahnstrecken ziehen kann. Die Politik muss daher andere Wege finden, um schnell den ÖPNV in Düsseldorf zu verbessern.

Durch das drohende Diesel-Fahrverbot steht Düsseldorf unter Handlungsdruck, bessere Alternativen zum Auto zu bieten. Es liegen zwar Ideen für weitere Bahnstrecken in der Schublade. Dazu gehört die U81, die schon konkret geplant ist, aber auch Gedankenspiele wie die Verlängerung der 701 bis Ratingen. Die Projekte haben eins gemeinsam: Sie werden noch viele Jahre brauchen.

  • Düsseldorf : Überfällig, aber erfreulich

Es müssen schneller andere Wege her, wie sich mehr Menschen vom Umstieg überzeugen lassen. Mit den Metro-Bussen, die im Sommer starten, hat die Rheinbahn ein interessantes Vorhaben gestartet. Viele weitere müssen folgen. Die Stadt wächst, die Luftverschmutzung ist zu hoch - für Endlos-Bauprojekte ist keine Zeit.

arne.lieb@rheinische-post.de

(RP)