OB-Kandidatin Strack-Zimmermann will mehr „Park&Ride“ statt Umweltspur

Neujahrsempfang der nordrhein-westfälischen FDP : Strack-Zimmermann will mehr „Park&Ride“ statt Umweltspur

Bei Neujahrsempfang der nordrhein-westfälischen FDP hat OB-Kandidatin Marie-Agnes Strack-Zimmermann die Umweltspur kritisiert. Sie fordert stattdessen mehr „Park&Ride“-Parkplätze an den Stadträndern.

Die FDP-Oberbürgermeister-Kandidatin für Düsseldorf, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, will die „Park&Ride“-Parkplätze an den Stadträndern stark ausweiten. „Wir arbeiten gerade ein Gegenkonzept zur Umweltspur aus“, sagte Strack-Zimmermann beim Neujahrsempfang der nordrhein-westfälischen FDP in Düsseldorf. Von diesen Parkplätzen aus müsse es ein gutes Angebot geben, um per Bus oder Schiene in die Stadt hineinzupendeln. Düsseldorf habe es bisher versäumt, auf Augenhöhe mit den Nachbarkommunen zu verhandeln, um zu entsprechenden Lösungen zu kommen. „Wir brauchen eine Verkehrswende - das kann aber nur mit den Menschen gehen und nicht gegen sie“, sagte Strack-Zimmermann.

Die FDP-Verteidigungsexpertin im Bundestag und Oberbürgermeister-Kandidatin hatte zuletzt mit Aktionen gegen die Umweltspur von SPD-Oberbürgermeister Thomas Geisel für Aufsehen gesorgt. Sie hatte Brötchen an Autofahrer verteilt, die im Stau standen, und eine Spotify-Playlist angeboten mit dem Song „I am still standing“ an Platz eins.

Zu ihrer Motivation für die Kandidatur sagte Strack-Zimmermann: Düsseldorf sei ihre Heimatstadt, hier habe sie ihre drei Kinder großgezogen und ihren Ehemann getroffen: „Hier in der Altstadt habe ich meinen Mann kennengelernt - dazu brauchte es kein Dating-Portal“, sagte Strack-Zimmermann unter dem Beifall der Parteifreunde.