Düsseldorf: OB Dirk Elbers will für den neuen Papst beten

Düsseldorf : OB Dirk Elbers will für den neuen Papst beten

Für Stadtdechant Rolf Steinhäuser war die Wahl von Jorge Mario Kardinal Bergoglio überraschend, weil von ihm wenig gesprochen worden war. "Aber es ist ein mutiger Schritt der Kardinäle, einen Lateinamerikaner zu wählen", sagte Steinhäuser und nannte einige Punkte:

"Die Namenswahl Franziskus ist ein Zeichen für die Einstellung des Papstes. Denn Franziskus war mit den Armen solidarisch und baute auf die Liebe Gottes. Mir hat es gut gefallen, dass Papst Franziskus die Menschen um ein Gebet für ihn bat, bevor er selbst den Segen sprach. Die Gemeinschaft mit den Menschen ist ihm wichtig", so Steinhäuser.

Aufgefallen war Steinhäuser zudem, dass Bergoglio sich als Bischof von Rom bezeichnet habe. "Er sieht sich offensichtlich erst einmal als Mitglied im Kreis der Bischöfe und weniger als Oberhaupt." Günther Fuchs, der Vorsitzende des Düsseldorfer Katholikenrates: "Die schnelle Entscheidung des Konklaves war für mich eine Überraschung. Das Bild, das die Kardinäle von der Einheit der Kirche damit geben, ist nicht schlecht. Für mich als ehemaliger Vorstand der Caritas ist die Wahl auch ein Fingerzeig, dass die Kirche sich um die Sorgen der Menschen kümmern muss."

Hubert Ostendorf, Fifty-Fifty-Geschäftsführer: "Ich finde gut, dass es jemand aus Lateinamerika ist, und dass er den Anspruch hat, ein Papst der Armen zu sein, was er durch die Wahl seines Namens dokumentiert. Und ich hoffe, dass er auch ein Papst der Frauen ist — deren Rolle muss gestärkt werden."

OB Dirk Elbers: "Mit dem ersten Papst aus Lateinamerika rückt der Fokus auf einen Kontinent mit vielen Millionen Katholiken, wird der Blick auch auf die Ärmsten der Armen gelenkt. Ich bete dafür, dass er dieses schwere Amt mit Gottes Gnade ausführt."

(bro/sg/ho)