Kommentar zur Personalknappheit der Bundespolizei: Null Toleranz für Gewalttäter

Kommentar zur Personalknappheit der Bundespolizei : Null Toleranz für Gewalttäter

Mit dem Respekt ist das ja so eine Sache. Gerade im Hauptbahnhof treffen da zwei Welten aufeinander, vor allem nachts. Die einen, die das Wort im Mund und nicht selten ein Messer in der Tasche führen. Und die anderen, die ihn verdienen.

Nicht zuletzt übrigens dafür, dass der Krankenstand in der so extrem belasteten Bundespolizeiinspektion äußerst niedrig ist. Das ist ein weiterer Beleg für das große Engagement, mit dem diese Beamten ihren Job tun.

Krank sind Bundespolizisten nicht selten, weil sie bei gewalttätigen Ausrastern ihres Klientels verletzt werden. Und das ist der eigentliche Skandal. Viel zu selten werden Angriffe auf Polizeibeamte auch tatsächlich geahndet.

Begangen werden diese Taten meist von Festgenommenen. Kommen die dann aus dem Grund ihrer Festnahme vor Gericht, ist der "Widerstand" meist nur ein Nebenvorwurf, der im Urteil oft nicht einmal besonders erwähnt wird. Die Gesellschaft duldet Gewalt gegen Polizisten nicht. Das sollte die Justiz öfter einmal deutlich machen.

Schreiben Sie der Autorin ihre Meinung: stefani.geilhausen @rheinische-post.de

(sg)