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Race of Champions: Noch mehr Promis am Start

Race of Champions : Noch mehr Promis am Start

Es riecht nach frisch aufgefülltem Asphalt. Wo vor vier Tagen noch die Fortuna auf grünem Rasen kickte, liegt jetzt eine 600 Meter lange Rennstrecke für das am Wochenende anstehende Race of Champions.

Mitten in den Parcours wurde eine Brücke gebaut, die Strecke ist mit schweren Betonmauern abgegrenzt. Dennoch werden die Zuschauer des Rennspektakels den Großen des Motorsports näher kommen, als das bei herkömmlichen Rennen in der Formel 1 oder den Tourenwagenmeisterschaften möglich ist.

Ein klares Plus für die Veranstaltung, findet auch Heinz Harald Frentzen, ehemaliger Motorsport-Profi, der mit seiner Familie kürzlich aus Monaco wieder ins Rheinland gezogen ist, am Donnerstag den Aufbau der Strecke in Augenschein nahm und gleich auf einen alten Bekannten traf. Hans Heyer aus Mönchengladbach, in den 80er Jahren selbst Pilot bei der DTM, liefert für das Race of Champions in Düsseldorf nun schon zum zweiten Mal Fräsgut und Kies. "Alles, was wir hier verfüllen, wird hinterher auch wieder abgetragen und ist recyclebar", erklärt er.

Frentzen ist beeindruckt von den Arbeiten und von der Schnelligkeit, mit der hier eine Rennstrecke entsteht. Er wird am Sonntag an den Start gehen — im so genannten Legenden-Rennen, und da kann es nicht schaden, sich den Parcours schon mal einzuprägen. "Der ist schon sehr speziell", sagt er. "Viele zum Teil seht enge Kurven, da musst du sehr genau und sensibel rangehen und darfst keine Fehler machen." Erst kurz vor Rennbeginn wird offiziell entschieden, welcher Fahrer in welches Auto der abwechslungsreichen Fahrzeug-Palette steigt. Frentzen hätte schon Lust auf eine Runde mit dem Buggy. "Der ist so leicht, damit könnte man auf der Brücke schon ein bisschen abheben."

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Das Race of Champions ist inzwischen ein echtes Promi-Spektakel geworden. Bereits am Samstag treten die Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel, Michael Schumacher und Jenson Button beim so genannten "Nations Cup" an. Außerdem sind als deutsches Team Timo Glock und Timo Scheider, sowie der ehemalige Formel-1-Pilot David Coulthard mit dabei. Sonntag, nach dem Legenden-Rennen, geht es dann um den Einzelsieg, den der aktuelle Weltmeister Vettel fest im Visier hat. Für die Promi-Quote sorgen am Wochenende aber nicht nur die Fahrer selbst.

Vor dem großen Start am Samstag dürfen sich um 17.30 Uhr Stars aus anderen Disziplinen auf der Strecke versuchen. Allen voran Fußballer Lothar Matthäus, der mit seiner neuen Freundin Joanna Tuczynska erwartet wird. Auch die TV-Moderatoren Oliver Pocher und Joko Winterscheidt und die Schauspieler Natalia Wörner und Christian Ulmen sind beim VIP-Rennen vertreten. In der Lounge, die VW für das Event betreibt, wird Tim Mälzer den Kochlöffel schwingen. Kai Ebel wird Renn-Legenden wie Hans Joachim Struck und Jacky Ickx interviewen. Karten und Infos gibt es unter: www.race-of-champions.de

(RP/jco)