E: Noch einmal davongekommen

E: Noch einmal davongekommen

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Laura.Ihme@rheinische-post.de

Düsseldorf hat Glück gehabt. Den Stadtfinanzen geht es im kommenden Jahr einigermaßen gut. Die Ursache dafür ist aber keine nachhaltige Haushaltspolitik, vielmehr helfen äußere Faktoren: Die Konjunkturlage ist gut, entsprechend hoch sind die Einnahmen aus Steuern und Ausschüttungen. Indem die Stadt darauf baut, macht sie sich jedoch noch immer viel zu abhängig von Faktoren, die im besten Falle einen Haushalt retten, im schlechtesten Falle aber eine Stadt in den Ruin treiben könnten. Düsseldorf muss deshalb endlich strukturell sparen, zum Beispiel in der Verwaltung (Projekt 2020) oder bei den Leistungen für Bürger - auch wenn das unbequem ist. Noch kommt das große Sparprogramm jedoch nicht.

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In der luxuriösen Situation, in der sich Düsseldorf im Vergleich mit Nachbarkommunen befindet, kann sich die Stadt das auch noch leisten. Doch wie lange bleibt das so? Was passiert, wenn es plötzlich eine Wirtschaftskrise gibt? Wenn Düsseldorf irgendwo etwas nachzahlen muss? Dieses Mal ist die Stadt noch einmal davongekommen. Das kann sich schnell ändern.

(RP)