Nicht nur die Kirchen brauchen in Düsseldorf eine neue Kultur der Achtsamkeit

Vandalismus in Kirchen : Eine Kultur der Achtsamkeit

Diebstähle aus Kirchen oder als Urinal missbrauchte Weihwasserbecken erschüttern nicht nur treue Gottesdienst-Besucher und Christen, die sich mit Herzblut in ihren Gemeinden engagieren.

Solche kriminellen Akte und schwerwiegenden Grenzüberschreitungen erschüttern auch Menschen, die mit Kirche und Glauben nicht mehr viel am Hut haben. Denn diese Taten werfen ganz grundsätzlich die Frage auf, wie Menschen mit Menschen umgehen.

Wer stiehlt, was anderen heilig ist, begeht mehr als nur ein Eigentumsdelikt oder eine respektlose Übergriffigkeit in zugedröhntem Zustand. Er verletzt die Würde derer, die ihre Existenz mit dem Göttlichen verbunden sehen.

Tatsächlich passen die Taten ins Bild einer zunehmend respektlosen Gesellschaft. Rettungs- und Ordnungskräfte, selbst Polizisten hätten sich das, was ihnen heute regelmäßig widerfährt, im vorigen Jahrzehnt so noch nicht vorstellen können.

Alarmanlagen und Videokameras können an dieser Entwicklung nur bedingt etwas ändern. Was wir brauchen, ist eine neue Kultur der Achtsamkeit.