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Kö-Bogen in Düsseldorf: Neuer Tunnel: Zufahrt verwirrend

Kö-Bogen in Düsseldorf : Neuer Tunnel: Zufahrt verwirrend

Viele Düsseldorfer und Besucher von außerhalb ließen es sich nicht nehmen, durch den frisch eröffneten Kö-Bogen-Tunnel zu fahren. Die meisten Reaktionen sind positiv.

Gelobt werden die Helligkeit wegen der weiß gestrichenen Wände, die moderne LED-Beleuchtung, die erstmals in einen deutschen Tunnel eingebaut wurde, und das elegante Lichtband entlang der Ausfahrt-Rampe an der Elberfelder Straße.

Das Problem ist jedoch, überhaupt in den Tunnel hineinzukommen. Denn Situation an der Zufahrt an der Hofgartenstraße empfinden viele als verwirrend: Es fehlt eine klare Beschilderung zum Tunnel, die Markierung auf der Straße führt noch auf die Interimsstraße — die inzwischen außer Betrieb ist —, der Tunnelmund wirkt wie eine Parkhauseinfahrt. "Ein verunsicherter Autofahrer wollte sogar rückwärts wieder rausfahren", hat ein Leser, der mit seiner Vespa den Tunnel getestet hat, am Dienstag beobachtet.

Auf der Maximilian-Weyhe-Allee sei ein Schild, das offenbar während der nächsten Bauschritte inklusive des Abrisses der Hochstraße Tausendfüßler, auf eine sich immer wieder verändernde Aufteilung der Fahrspuren hinweisen soll, wegen der Bäume fast nicht zu sehen.

Der Leser schlägt vor, das Wechselschild zusätzlich mit einem gelben Rundumlicht zu ergänzen. "Es ist noch nicht alles perfekt", sagt Verkehrsdezernent Stephan Keller. "Unser Amt für Verkehrsmanagement wird sich das ansehen und nachbessern."

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