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Georg Schulz kennt Düsseldorf gut: Neuer Chef bei der Polizei

Georg Schulz kennt Düsseldorf gut : Neuer Chef bei der Polizei

Wenn am Sonntagabend Bundespräsident Joachim Gauck und die niederländische Königin Beatrix in den Rheinterrassen zu Gast sind, wird Georg Schulz viel zu tun haben.

So hochrangige Gäste sind in der Landeshauptstadt nicht alle Tage zu sehen. Es ist sein erster großer Einsatz, mehr als eine Woche Vorbereitung bleibt ihm nicht.

Doch der neue Leiter der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz ist in Wahrheit schon ein alter Hase. Im Alter von 57 Jahren hat der gebürtige Dorstener schon 40 Jahre im Polizeidienst auf dem Buckel. "Ich habe angefangen, als Streife in Bottrop", sagt Schulz, bei dem man den typischen Ruhrgebiets-Dialekt immer noch ein bisschen raushört. Später ist er die Karriereleiter hoch geklettert, absolvierte ein Studium und meisterte die Akademie für Führungskräfte der Polizei. In Düsseldorf arbeitete er schon ab 2004 für einige Jahre. Damals sorgte er für die Integration der Autobahnpolizei aus dem Regierungsbezirk in die Düsseldorfer Polizei.

Als Leiter der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz übernimmt er ab sofort die Verantwortung für insgesamt 1383 Polizisten. Neben dem Wach- und Bezirksdienst ist er für den Personen- und Objektschutz, die Reiter- und Diensthundestaffel sowie für die Spezialeinheiten zuständig. Versammlungen, Großveranstaltungen, Staatsbesuche und Sonderlagen fallen ebenfalls in seinen Verantwortungsbereich.

Polizeipräsident Herbert Schenkelberg freut sich auf eine gute Zusammenarbeit. "Georg Schulz war mein Wunschkandidat", sagte Schenkelberg gestern bei der Vorstellung. Immerhin gehe es um die "anspruchsvollste Direktion" in ganz Nordrhein-Westfalen, so Schenkelberg.

(RP/jco)