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Neue Pläne für Digital-Zentrum in Düsseldorf

Hochschule in Düsseldorf : Neue Pläne für Digitalzentrum

Die ursprüngliche Konzeption des Hochschulgebäudes musste noch einmal überarbeitet werden. Jetzt fügt sich der Neubau optimal in den Campus ein.

Auf dem Gelände der Hochschule an der Münsterstraße soll ein fachbereichsübergreifendes Zentrum für Digitalisierung und Digitalität (ZDD) entstehen. Dort sollen innovative Räume für Labore sowie Kreativ- und Ausstellungsflächen geschaffen werden, auch Platz für Start-ups ist vorgesehen. Dafür hat die Stadt der Hochschule ein knapp 300 Quadratmeter großes Grundstück verkauft, auf dem ursprünglich eine Jugendfreizeiteinrichtung vorgesehen war. Die soll nun an anderer Stelle entstehen.

Konkrete Pläne für ein Digitalisierungszentrum gibt es seit dem Frühjahr 2019, diese wurden nun aber noch einmal in der Sitzung der Bezirksvertretung 1 revidiert. In einem Ausschreibungsverfahren konnte sich das Düsseldorfer Architekturbüro RKW Architektur+ mit seinem Wettbewerbsbeitrag durchsetzen. Der Generalplaner hat bewusst ein Gebäude entworfen, das keine Vortragssäle, sondern vielmehr Flächen für gemeinschaftliche Arbeit beinhaltet. Es ist in seinem Inneren maximal flexibel konzipiert.

Im Zuge der weiteren Planung wurde jedoch festgestellt, dass die Konzeption hinsichtlich der Räumhöhen nicht den gesetzlichen Vorgaben an ein Hochschulgebäude entspricht. Vorgesehen ist nun die Errichtung eines viergeschossigen Gebäudes. Das vierte Geschoss, obwohl nicht durchgängig angelegt, muss gemäß der Bauordnung zum Zeitpunkt des Bebauungsplanes (2011) jedoch als Vollgeschoss bewertet werden, daher war in der BV eine Befreiung von der im B-Plan festgesetzten Dreigeschossigkeit erforderlich. Für das Campusgelände sind Gebäude mit erhöhten Kopfbauten, die ihre jeweiligen Eingänge betonen, durchaus charakteristisch. Diese Eingangsgeste findet sich nun auch in dem beantragten Neubau wieder.

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Weiterhin wurde der Rücksprung zu dem benachbarten Kita-Grundstück so groß gewählt, dass die Abstandsflächen, im Gegensatz zum vorherigen Antrag, eingehalten werden. Daher ist nun auch die erforderliche Belichtung und Belüftung sowie der Sozialabstand zur Kita gegeben. Damit geht der ZDD-Neubau, der vom NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft mit 13,6 Millionen Euro finanziert wird, nun in die Gestaltungsphase. Unterstützung erfährt die Hochschule auch von der Lepper-Stiftung (70.000 Euro plus Stiftungsprofessur) und der Paul-Otto-Faßbender-Stiftung (250.000 Euro).