Neue Partner für den Digihub Düsseldorf

Digitales in Düsseldorf : Neue Partner für den Digihub

Die Messe, Henkel und Ergo gehören zu den neuen Unterstützern des digitalen Kompetenzzentrums. Zu 50 Prozent wird der Digihub für weitere drei Jahre vom Land NRW gefördert.

Das digitale Kompetenzzentrum Digihub Düsseldorf/Rheinland im Medienhafen wird in den kommenden drei Jahren mit insgesamt 2,24 Millionen Euro vom Land gefördert und kann in dieser Zeit auch auf die Unterstützung namhafter Unternehmen aus der Region setzen. Für die zweite Förderphase, die im Oktober beginnt, wurden die Messe Düsseldorf, Henkel, Ergo, KPMG und E.on als neue Partner gewonnen, wie Digihub-Geschäftsführer Peter Hornik sagte: „Wir können das Ganze also auf ein breites Fundament stellen.“

Minister Pinkwart lobte bei der Übergabe des Förderbescheids für Düsseldorf und vier andere Digihubs, diese hätten „einen tollen Start hingelegt“: Sie seien von vereinzelten, lokalen Unterstützungsangeboten für digitale Start-ups zu einem vernetzten Ökosystem herangewachsen. In den kommenden drei Jahren solle dieses Ökosystem durch neue Veranstaltungsformate, eine stärkere Zusammenarbeit mit den Hochschulen und vertiefte Kooperationsprojekte mit externen Gründungsangeboten noch weiter verbessert werden, so der Minister: „Mit vielen neuen Angeboten und den unterschiedlichen Schwerpunkten der Hubs wollen wir insbesondere Unternehmen ansprechen, die bisher noch nicht von der Arbeit digitaler Start-ups profitiert haben.“

So hat beispielsweise der Düsseldorfer Hub angekündigt, sich besonders auf mittelständische Unternehmen konzentrieren und sie mit Startups zusammenbringen zu wollen. Bislang, so betonte auch Pinkwart, hätten erstaunlich wenige große Mittelständler schon Kontakt zu Start-ups – dabei könnten beide Seiten von einer solchen Zusammenarbeit profitieren. Solche Kontakte können unter anderem mit neuen Veranstaltungsformaten geknüpft werden. Geplant ist außerdem, dass die Digital-Hubs sich auch enger mit den Hochschulen verbinden, um mehr Hochtechnologie-Ausgründungen zu fördern.

Insgesamt haben die seit 2016 geförderten Digital-Hubs bereits 377 Start-up-Teams mit eigenen Programmen unterstützt und 487 Veranstaltungen organisiert. Die Düsseldorfer lobten in diesem Zusammenhang auch die Kommunikation untereinander – man stehe in einem positiven Wettbewerb: „Wir treiben uns gegenseitig an, weil wir ähnliche Ziele haben.“ Neben Düsseldorf werden auch die Hubs in Aachen, Bonn, Münster und Essen weiter gefördert. Köln hat sich dagegen nicht um eine Fortsetzung der Landesförderung beworben.

Mehr von RP ONLINE