Düsseldorf: Neue Leuchten für das Umfeld des Kö-Bogens werden installiert

Düsseldorf : Neue Leuchten für das Umfeld des Kö-Bogens werden installiert

Rund um den Tausendfüßler sieht es wüster aus denn je. Zwischen Martin-Luther-Platz und Schadowstraße absolvieren Fußgänger zurzeit einen Hindernislauf zwischen Baustellenfahrzeugen und Bauzäunen.

Aber nur ein Stück weiter, um die Ecke, ist schon ein Stück des neuen Straßendesigns zu sehen. Vor der Starbucks-Filiale steht die erste sieben Meter hohe Leuchte aus der Serie "Trilux RL 4.3": schlicht und massiv aus dunkelgrauem Aluminiumrohr mit leuchtendem Endstück.

Zuvor waren im vorigen Jahr vier verschiedene Modelle auf der Schadowstraße im Abschnitt zwischen Gerry Weber und Peek & Cloppenburg getestet worden. Die Wahl fiel zugunsten der LED-Technik aus. Für sie sprach, dass sie ein gleichmäßiges, blendfreies Licht geben. Außerdem soll es zwischen den einzelnen Lampen kaum Schattenlöcher geben.

Die Stadt verspricht sich von ihnen auch eine geringere Wartungsintensität als die ebenfalls getesteten Halogenmetalldampflampen, denn die Leuchtmittel müssen seltener ausgetauscht werden. Darüber hinaus rechnet die Stadt auch mit einem leicht verminderten Energieverbrauch gegenüber konventionellen Leuchten.

Mit der heftig diskutierten Umrüstung von nostalgischen Gaslaternen auf günstigere elektrische Straßenleuchten versucht die Stadt bereits seit einigen Jahren, die Energiekosten zu senken. Neben den Leuchten erhält der Schadowplatz auch neue Bänke und ein anderes Pflaster.

Ab März wird die östliche Hälfte (die Seite mit Woyton, Apotheke) neu gestaltet, ab April folgt die Westhälfte (wo sich unter anderem Baby Walz befindet). Dasselbe Leuchtenmodell wie auf der Blumenstraße und dem Schadowplatz wird am Kö-Bogen eingesetzt. Rund um die Libeskind-Bauten sollen 41 Stelen aufgestellt werden. Die Höhen variieren allerdings zwischen zwölf, sieben und 5.50 Meter.

(jco)