Düsseldorf: Neue Leitung für den Stadtbezirk 5

Düsseldorf: Neue Leitung für den Stadtbezirk 5

Guido Pukropski folgt auf Karl-Josef Eisel. Der 44-Jährige hat viel Erfahrung.

Die Bezirksverwaltungsstelle 5, zuständig für die Stadtteile Kaiserswerth, Lohausen, Stockum, Kalkum, Angermund und Wittlaer, hat mit Guido Pukropski seit Anfang März einen neuen Leiter. Damit wurde das Amt, das als Schnittstelle zwischen Verwaltung, Politik und Bürgern dient, schnell wiederbesetzt, nachdem der bisherige Bezirksstellenleiter Karl-Josef Eisel nach mehr als sechs Jahren im Kaiserswerther Rathaus Ende Januar in das Bauaufsichtsamt gewechselt ist.

Guido Pukropski war zuletzt im Düsseldorfer Gesundheitsamt beschäftigt, wo er unter anderem für die Öffentlichkeitsarbeit und die Koordination von internationalen Gesundheitsvorschriften zuständig war. Der Weg hin zu dieser leitenden Position war ungewöhnlich und zeigt den Willen des 44-Jährigen, sich immer wieder auf neue Dinge einzulassen und sich ständig weiterzubilden.

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In Herten geboren, wo er inzwischen wieder lebt, hat er zunächst eine Ausbildung als Energieelektroniker unter Tage absolviert und nebenher an der Abendschule das Abitur nachgeholt. Zwölf Jahre war er Zeitsoldat bei der Bundeswehr, die ihn für ein Jahr zur Fortbildung in die USA schickte. An der Abendschule lernte er danach Verwaltungsfachangestellter und machte zudem eine Ausbildung zum Bürokaufmann. 2006 begann er bei der Düsseldorfer Stadtverwaltung ein duales Studium zum Verwaltungswirt. Und seit 2017 durchläuft er die Qualifikation zum höheren Dienst.

"Meine neue Stelle hat mich gereizt, weil sie wieder ganz neue Aufgaben mit sich bringt. Ich finde es sehr spannend, neue Leute und Denkweisen kennenzulernen, und die Themen hier im Stadtbezirk sind sehr vielseitig", sagt Guido Pukropski. Mit dem neuen Arbeitsumfeld macht er sich zurzeit noch vertraut, indem er immer wieder andere Strecken zur Arbeit wählt und sich Örtlichkeiten anschaut, die beispielsweise Themen von Anträgen und Anfragen sind. "Ich versuche auch, viele Einladungen anzunehmen, denn dabei lernt man schnell die Akteure im Stadtteil kennen." Bislang sei er sehr offen und freundlich empfangen worden, sagt der verheiratete Vater von zwei Söhnen. "Die sind schon größer und deshalb kann ich auch gut die vielen Termine am Abend und Wochenende übernehmen."

(brab)