UCI-Kino im Hafen: Münsteraner Tatort vorab in Düsseldorf

UCI-Kino im Hafen: Münsteraner Tatort vorab in Düsseldorf

Rund 800 Besucher sind am Montagabend ins Kino gekommen, um die Vorabpremiere des Münsteraner "Tatorts" auf der Kinoleinwand zu sehen. Vier Wochen vor der Ausstrahlung im Fernsehen ermittelten Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) und Frank Thiel (Axel Prahl) in dem Fall "Das Wunder von Wolbeck".

Das "Tatort"-Kinopublikum war schon etwas anders als die Kinogänger, die für die großen Blockbuster da waren: Erstaunlich viele Eltern kamen mit ihren erwachsenen Kindern zur Premiere. So wie Hans Jürgen (69) und Christa Schmitz (76). "Liefers und Prahl sind als Paar einmalig und passen sehr gut zusammen", sagte Christa Schmitz. "Das wollte ich einfach mal auf der großen Leinwand sehen." Das Ehepaar aus Düsseldorf hatte seine Kinder zur Premiere eingeladen.

Nina (37) und Nicole (35) aus Heiligenhaus reizte dagegen nicht so sehr, dass der "Tatort" schon vorab im Kino zu sehen war, sondern "das besondere Erlebnis", den Film im Kino zu sehen. "Der Münsteraner "Tatort" ist ja schon im Fernsehen ein Muss", sagte Nicole. Die 35-Jährige mag vor allem den Humor des Ermittler-Duos. "Sie sind ein bisschen skurill und nicht nullachtfünfzehn."

  • Krimi-Reihe in der ARD : "Tatort": Vorpremiere in Düsseldorf
  • "Tatort - Borowski und der freie Fall" : Ein Mord führt Borowski zum Fall Barschel

Der Humor kam in dem Fall "Das Wunder von Wolbeck" dann auch nicht zu kurz und beim Kinopublikum im ausverkauften Saal gut an. In dem Film wird Heilpraktiker Raffael Lembeck tot aufgefunden. Im Dorf Wolbeck erfahren die Ermittler, dass es Spannungen zwischen Lembeck und der Familie Kintrup vom Nachbarhof gegeben hat. Die Bauernfamilie Kintrup hat offenbar etwas zu verbergen. Auch das Opfer und seine Kumpels aus dem Dorf, die drei Krien-Brüder, haben ein dunkles Geheimnis.

Der typisch flapsige Humor von Hauptkommissar Thiel und das manchmal seltsame Verhalten von Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne sorgten dafür, dass immer wieder laut gelacht wurde und an der ein oder anderen Stelle sogar geklatscht. "Es war ein typischer Münsteraner-Tatort, sagt Sarah Meier nach dem Film. "Es hat Spaß gemacht, ihn mal mit einem großen Publikum zusammen zu sehen."

(ila/jco)
Mehr von RP ONLINE