Mitsingkonzert in der Tonhalle in Düsseldorf

Musik in Düsseldorf : Die Tonhalle singt „An Tagen wie diesen“

Zum Mitsingkonzert in der Düsseldorfer Tonhalle war viel Prominenz erschienen.

Wenn mehrere hundert ungeschulter Stimmen gemeinsam singen, dann entsteht oft ein schöner Gesamteindruck. Dies war die Idee und auch das Ergebnis des ersten Mitsingkonzerts „Düsseldorf singt!“, das am Sonntag stattfand. Für die Veranstaltung war viel Düsseldorfer Prominenz in die Tonhalle gekommen: Oberbürgermeister Thomas Geisel saß in der ersten Reihe, auch Jacques Tilly, Josef Hinkel und die Schwestern Barbara und Christiane Oxenfort waren da.

Den Anfang machte der Kinderchor der Singpause, eines Projekts, das Grundschüler während des Unterrichts an die Musik heranführen soll. Mit bekannten Volks- (Wir sind die Musikanten) und Kinderliedern (Der Gorilla mit der Sonnenbrille) brauchte der Chor nicht lange, um die Menschen zum Mitsingen zu bewegen. Das war auch das erklärte Ziel der Veranstaltung, die der Initiator, Düsseldorfs Ratsherr Andreas-Paul Stieber, erklärt: „Gemeinsames Singen führt Menschen zusammen. Es ist wirklich schön, zu sehen, wie viele Menschen sich begeistern lassen“, so Stieber.

Neben den Kindern der Singpause traten auch Mitglieder des Düsseldorfer Chorverbandes, junge Karnevalisten von Pänz in de Bütt und der von Dieter Falk geleitete Rockchor 60plus auf. Besonders die heimatverbundenen Lieder kamen bei den alten und jungen Besuchern des Mitsingkonzerts gut an, und als drei Chöre gemeinsam „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen anstimmten, war der Saal auf den Beinen.

Nachdem die Akteure verabschiedet wurden, zog Initiator Stieber ein positives Fazit. „Die Stimmung war wunderbar, genauso, wie ich es mir gewünscht habe“, so der Ratsherr. Es werde auf jeden Fall eine weitere Veranstaltung dieser Art geben. Darin dürfte ihn auch bestärkt haben, dass ein Großteil der Teilnehmer die Tonhalle summend verließ.

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