1. NRW
  2. Städte
  3. Düsseldorf

Mit Rad von Düsseldorf nach Thailand - Zwischenstation in Georgien

Zwischenstation in Georgien : Düsseldorfer fährt mit dem Fahrrad nach Thailand

Der Düsseldorfer Moritz Heller ist mit dem Rad unterwegs von Düsseldorf nach Thailand. Inzwischen ist er in Georgien angekommen – nach viereinhalb Monaten.

Nach viereinhalb Monaten Reise mit dem Fahrrad quer durch Osteuropa während der Corona-Pandemie ist ein Düsseldorfer in Georgien am Schwarzen Meer eingetroffen. Sein Ziel ist Thailand. „Ich bin bisher ohne Impfung und Quarantäne durchgekommen“, teilte Moritz Heller der Deutschen Presse-Agentur mit. Mit dem Rad habe er es mittlerweile bis ins Dorf Stepanzminda im Kaukasus am Fünftausender Kasbegi (Kasbek) unweit der russischen Grenze geschafft.

Auf der bisherigen Strecke von mehreren Tausend Kilometer hatte der 36-Jährige Ärger mit dem Grenzschutz der Ukraine. Er überquerte die Grenze illegal und wurde abgeschoben. Sein Tourpartner trennte sich von ihm - und die ursprünglich geplante Route über Russland, Kasachstan, Kirgistan und China musste unter anderem wegen Visa-Problemen drastisch geändert werden.

Nach dem zweiten Anlauf und der dann erfolgreichen Einreise in die Ukraine ging es von Kiew nach Odessa um das Schwarze Meer herum. Rumänien, Bulgarien und die Türkei waren Zwischenstationen. Nun überlegt Heller, wie er sein Endziel Thailand erreichen kann.

  • Pfarrer Carsten Körber mit Mitgliedern seiner
    Serie Düsseldorfer Pfarrer im Ausland (3) : In Thailand ein Paradies gefunden
  • Düsseldorf-Eller : 90-Jähriger fährt neunjährige Skateboard-Fahrerin an
  • Die Aktion Stadtradeln soll dazu bewegen,
    Stadtradeln in Tönisvorst : 259 Radfahrer sparen sechs Tonnen CO2 ein
  • Mehl und Marihuana : Ermittler stoppen ungewöhnlichen Drogentransport in Düsseldorf
  • Bis aus einem Tauschangebot ein echter
    Portal ein Jahr online : Warum in Düsseldorf niemand seine Wohnung tauscht
  • Das Schild weist auf das Stadtentwicklungsprojekt
    Bundestagswahl : Warum in Düsseldorf-Garath so wenige Menschen wählen

Per Flugzeug in die Kaukasusrepublik Aserbaidschan einzureisen, lehnt der Fahrradenthusiast ab. Nun wartet der 36-Jährige auf die Öffnung der iranischen Landgrenze, die am 23. Oktober erfolgen soll. Ob er durch Armenien entlang des Konfliktgebiets Berg-Karabach fährt, ließ er offen. Und nach dem Iran sind noch Pakistan, Indien und das nach einem Putsch geschlossene Myanmar zu durchqueren.

(th/dpa)