Messe Düsseldorf realisiert Deutsches Haus für Olympia 2020 in Tokio

Olympia 2020 in Tokio : Messe Düsseldorf realisiert Deutsches Haus für Olympia 2020

Das Unternehmen besichtigte mehr als 30 Objekte und wurde auf einer künstlichen Insel fündig. Die Partnerschaft mit der Deutschen Sport Marketing besteht seit fast 20 Jahren. Im Deutschen Haus treffen sich während der olympischen und paralympischen Wettkämpfe unter anderem Athleten, Politiker und Medien.

 Die Messe Düsseldorf wird bei den Olympischen Spielen in Tokio 2020 wieder das Deutsche Haus im Auftrag der Deutschen Sport Marketing (DSM) realisieren. Dort kommen bei olympischen und paralympischen Wettkämpfen Vertreter aus Sport, Wirtschaft, Medien, Gesellschaft und Politik zusammen, um miteinander zu feiern und zu netzwerken.

Die DSM ist die Vermarktungsagentur des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und des Deutschen Behindertensportverbands (DBS). Geschäftsführerin Claudia Wagner lobte die fast 20-jährige Partnerschaft mit der Messe und betonte, bei einer so hochkarätigen Plattform seien Profis gefragt: „Als eine der weltweit größten und internationalsten Messegesellschaften bringt die Messe Düsseldorf die notwendige Expertise mit.“

Das Deutsche Haus wird sich in der sechsstöckigen Shopping-Mall Aqua City auf der künstlichen Insel Daiba befinden – in der Nähe vieler sportlicher Treffpunkte und mit Blick auf die Rainbow Bridge. Unter anderem liegen im Umkreis weniger Kilometer die Stadien für Beachvolleyball, Tennis und Rollstuhltennis. In dem Einkaufszentrum sind verschiedene Flächen für die Einrichtung des Deutschen Hauses vorgesehen, dessen Herzstück im fünften Stock sein wird. Dort gibt es eine weitläufige Terrasse mit Pool.

Seit Sommer 2017 hatten die Verantwortlichen der Messe Düsseldorf mit den Kollegen der japanischen Messetochter nach einer geeigneten Location gesucht und mehr als 30 Objekte besichtigt. Messe-Chef Werner M. Dornscheidt sagte, man werde wieder die geballte Kompetenz des Unternehmens auffahren: „Menschen zusammenzubringen, das können wir. Und zwar nicht nur auf unseren Weltleitmessen, sondern auch im Deutschen Haus.“

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