Kommentar zu Heiligabend-Öffnungszeiten: Mehr Besinnlichkeit

Kommentar zu Heiligabend-Öffnungszeiten: Mehr Besinnlichkeit

Heiligabend wird also in Düsseldorf nicht zu einem großen Einkaufstag, auch wenn es gesetzliche Schlupflöcher gibt. Das ist gut so.

Zwar wird es deshalb nur wenige Läden geben, in denen man schnell noch Zutaten nachkaufen kann, die fürs Weihnachtsessen fehlen. Dafür haben die Mitarbeiter einen Tag mit ihren Familien gewonnen - und dafür ist das Fest trotz allem Wirbel um Geschenke und Speisen eigentlich da.

Dabei geht es in diesem Fall gar nicht um die umstrittene Frage, ob und wie oft eine Sonntagsöffnung generell erlaubt werden sollte. Wenn der Handel diese zusätzlichen Tage wirklich braucht, um gegen die Konkurrenz im Internet und in den Niederlanden zu bestehen, sollte man sie nicht abschaffen. Die wichtige Zeit für den Handel sind aber die Wochen vor dem Fest, nicht die letzten Stunden vor der Bescherung.

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Und da Heiligabend diesmal auf einem Sonntag liegt, haben Berufstätige die Chance zu einem ausgiebigen letzten Einkauf am Vortag des Fests. Statt noch mehr Last-Minute-Stress gibt es jetzt mehr Besinnlichkeit - eine gute Entscheidung.

(RP)