Düsseldorf Medizinische Hilfe für "Papierlose" kommt

Düsseldorf · Die Stadt will Menschen, die illegal in Düsseldorf leben (in der Sprache der Flüchtlingshilfe "Papierlose" genannt), in gesundheitlichen Notfällen eine medizinische Betreuung ermöglichen, ohne dass sie eine Strafverfolgung befürchten müssen. Einstimmig haben sich die Politiker des Ausschusses für Soziales und Gesundheit für die Einrichtung einer Clearingstelle ausgesprochen, an die sich Betroffene wenden können, um eine medizinische Betreuung zu erhalten. Das Projekt ist auf drei Jahre befristet und wird mit bis zu 510 000 Euro gefördert werden.

(RP)
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