1. NRW
  2. Städte
  3. Düsseldorf

Maskenpflicht Düsseldorf: Verwaltungsgericht liegen Eil-Anträge gegen vor

Pandemiebekämpfung in der Landeshauptstadt : Verwaltungsgericht liegen Eil-Anträge gegen Maskenpflicht in Düsseldorf vor

Beim Verwaltungsgericht in Düsseldorf sind am Mittwoch zwei Eilanträge gegen die stadtweite Maskenpflicht eingegangen. Die Entscheidung darüber soll einer Sprecherin zufolge noch in dieser Woche fallen. In der Verfügung ist von Geldbußen bis zu 25.000 Euro die Rede.

Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht muss sich mit der neuen generellen Maskenpflicht in der Landeshauptstadt befassen.Dort liegen seit Mittwoch zwei Eilanträge gegen die neue generelle Maskenpflicht vor. Laut einer Gerichtssprecherin soll noch diese Woche über mindestens einen der Anträge entschieden werden.

Mit einer Allgemeinverfügung vom Dienstagabend wurde in Düsseldorf eine stadtweite Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ausgerufen, von der nur Parks, Friedhöfe oder Wälder ausgenommen sind. In der Verfügung werden Geldbußen von theoretisch bis zu 25.000 Euro genannt. In der Praxis lägen die Bußgelder bei einmaligen Verstößen bei 50 Euro, stellte die Stadt klar.

Begründet wird die generelle Maskenpflicht mit dem Infektionsgeschehen in der Stadt, das „unspezifisch und von unklaren Ansteckungswegen geprägt“ sei. In Düsseldorf liegt die Zahl der registrierten Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen bei mehr als 200.

(th/dpa)