1. NRW
  2. Städte
  3. Düsseldorf
  4. Marathon

Düsseldorf: So unterstützten die Düsseldorfer die Marathon-Läufer

Düsseldorf : So unterstützten die Düsseldorfer die Marathon-Läufer

Zu den ersten Erkenntnissen des Läufers gehört, dass es mit Musik einfach besser läuft. Dies machten sich am Sonntag auch viele Gruppen am Rande der Strecke zu eigen. Zunächst einmal ging es natürlich darum, dem eigenen Familienmitglied Mut zu machen, es anzufeuern. "Hummel, Du schaffst das!" stand etwa auf einem Kinderwagen.

Zahlreiche aufmunternde Plakate waren zu lesen. Möglicherweise war die Hauptmotivation für viele Läufer, dass sie sich nicht vor den Augen ihrer Bekannten und ihrer Familie blamieren wollten. Die Musik half ihnen jedenfalls. Klar, dass die Trommeln und Rhythmus-Instrumente auf der Strecke den größten Raum einnahmen. So gab es diverse Rasseln, klappernde Hände und Tröten zu sehen. Auf der Jägerhofstraße hatte der 13-jährige Felix gar sein komplettes Schlagzeug auf die Straße gestellt, um die Läufer zu unterstützen. Felix spielte, die Teilnehmer liefen und freuten sich natürlich sehr über die Unterstützung.

"Das Gute an dem Düsseldorfer Marathon ist, das alles auf sehr engem Raum stattfindet und man keine langen Strecken ohne Publikum hat", sagte Jan, einer der Läufer, nachdem er ins Ziel gekommen war.

So sorgten die Musikgruppen für Stimmung: Die Gruppe "Congas" auch auf der Jägerhofstraße, die Gruppe "Ganza Absurdo" spielte Samba auf dem Barbarossaplatz.

Die Coverband "Szorglos" sorgte an der Jacobistraße für Stimmung bei Läufern und Zuschauern, die Band "Walking Steel" zeigte auf der Rethelstraße, was sie kann. Sehr viel hatten sich aber auch einfach mit einem Megafon oder einem Lautsprecher auf die Straße gestellt. Und Krach gemacht.

(tt/ila/top)