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"Let's Dance": Renata und Valentin Lusin privat im XXL-Interview

„Lets Dance“-Stars Renata und Valentin Lusin : „Diesen Traum wollen wir uns in Düsseldorf erfüllen“

Bei „Let’s Dance“ kämpft das Paar aus Düsseldorf um Deutschlands TV-Tanzkrone. Im Interview sprechen die beiden über das Geheimnis der Show, Eifersucht, die Liebe zu Düsseldorf und einen großen Traum.

Renata und Valentin, ihr seid aktuell das Tanz-Traumpaar von Let‘s Dance. Doch es gibt ein Problem: Ihr habt im Sommer 2014 geheiratet. Damit seid ihr gerade im verflixten 7. Jahr eurer Ehe...

Renata Lusin (lacht) Echt? Das war mir jetzt gar nicht so bewusst. Aber die 7 ist meine Glückszahl, also ist alles gut.

Valentin Lusin Stimmt. Aber ehrlich gesagt zählen wir die Jahre gar nicht mehr. Wir sind schon seit über 18 Jahren ein Paar, waren schon zehn Jahre zusammen, als ich Renata den Antrag gemacht habe. Unsere Beziehung verläuft sehr harmonisch, wir vertrauen uns komplett.

Habt ihr in dieser Staffel vielleicht trotzdem ein besonderes Auge aufeinander? Immerhin kann man eure beiden Tanzpartner ja schon als äußerst attraktiv bezeichnen.

Renata Naja, das Gute ist, dass wir beide sehr hübsche Partner haben. Also gleicht es sich aus. Die Chemie bei beiden Paaren stimmt, zwischen mir und Rurik (Gislason; Anm. d. Red.) ist nicht mehr als eine Freundschaft. Wenn man einem Menschen näherkommt, sich umarmt, fühlt es sich einfach gut an. Für uns ist das Tanzen eine Choreografie, wie ein Schauspiel, und mehr ist da nicht.

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Valentin Wir sehen es aus sportlicher Sicht, im Tanzen kommt man sich halt näher. Renata sagt immer, der Rurik soll sie ruhig noch emotionaler anfassen und das fordere ich auch von Valentina (Pahde; Anm. d. Red.). Wir wollen, dass das, was wir auf dem Parkett darstellen, die Zuschauer in ihren Bann zieht und echte Emotionen rüberbringen.

Aber jetzt mal ehrlich, Valentin: Renata tanzt mit Rurik Gislason, dem schönsten Fußballer aller Zeiten und Valentina Pahde hat zuletzt erzählt, dass sie schon sehr, sehr lange Single ist…

Renata Aber Valentin hat einen viel hübscheren Po als Rurik. Und Valentina ist überhaupt nicht dein Typ, sie ist blond. Du stehst auf Brünette!

Valentin (lacht) Ja und du stehst offensichtlich auf Pos.

Wie schafft ihr es, euch zu vertrauen? In den vergangenen Staffeln gab es ja schon die ein oder andere Liebelei bei Let‘s Dance.

Renata Valentin würde ich für niemanden eintauschen. Ich habe den besten Mann der Welt. Niemals würde ich etwas riskieren für den Mann, den ich seit 18 Jahren an meiner Seite. Wir haben so viele Aufs und Abs durchgemacht, das würde ich nie aufs Spiel setzen.

Der Tanzsport lebt von Emotionen und großer Leidenschaft. Ist Eifersucht ein Thema, mit dem ihr offen umgeht?

Valentin Wir sind nicht eifersüchtig. Unsere große Stärke ist, dass wir beide aus dem Tanzsport kommen und von kleinauf gelernt haben, Nähe zuzulassen. Es ist halt eine Sportart mit Körperkontakt. Wir beide sehen uns jeden Abend nach dem Training und tauschen uns aus. Dabei würden wir jegliches Anzeichen von Eifersucht sofort bemerken.

Eure beiden Tanzpartner sind nicht nur sehr attraktiv, sondern auch sehr talentiert. Gewinnt dieses Jahr jemand mit dem Nachnamen Lusin den Pokal bei Let’s Dance?

Valentin Es kann noch viel passieren, aber klar gehören unsere Promis zu den Favoriten.

Seid ihr Konkurrenten oder würdet ihr euch auch über einen Sieg des anderen freuen?

Valentin Natürlich würden wir uns füreinander freuen. Wir haben gesagt, dass wir uns so lange wie möglich gegenseitig unterstützen wollen. Unser Motto lautet: „One Team, One Dream“.

Ihr seid als Tanzpaar sportlich sehr erfolgreich. Was würde euch ein Triumph bei Let‘s Dance bedeuten?

Renata Das wäre ein riesiger Traum. Natürlich sind wir bei der Show dabei, um zu gewinnen. Man verbringt nicht zum Spaß fast den ganzen Tag im Tanzstudio.

Ist das Training mit den Promis anstrengender als wenn ihr euch mit eurem Partner auf Turniere oder Meisterschaften vorbereitet?

Renata Also für mich ist das Training bei Let’s Dance viel anstrengender. Für Turniere trainieren Valentin und ich in der Regel drei bis vier Stunden am Tag. Bei Let’s Dance bin ich aber nicht nur Tänzerin, sondern gleichzeitig auch Trainerin, Choreografin und Psychologin – und das jeden Tag bis zu zehn Stunden.

Valentin Der Tanz in der Show am Freitagabend dauert nur anderthalb Minuten. Aber das Training dafür in der Woche ist sehr detailliert, es lebt von ständigen Wiederholungen. Unser eigener Trainer hat mal zu uns gesagt, dass wir eigentlich für unser Turniertanzen so trainieren sollten wie für Let’s Dance. Nach der Staffel braucht jeder der Teilnehmer erst einmal zwei bis drei Wochen Urlaub.

Man hört im Fernsehen immer viel von der Let’s Dance-Familie. Aber ganz ehrlich: Wie ist es hinter den Kulissen? Da gibt es doch bestimmt nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen oder?

Valentin Klar, mit einigen Profi-Kollegen verstehen wir uns besser, aber grundsätzlich ist der Zusammenhalt in der Gruppe sehr groß. Man hat so viele Gemeinsamkeiten. Beispielsweise tauschen wir uns am Donnerstag, wenn sich alle das erste Mal vor der Show am Freitagabend wiedersehen, immer direkt darüber aus, wie das Training in dieser Woche mit dem jeweiligen Promi gelaufen ist. Das schweißt zusammen. Und in dieser Staffel haben wir auch sehr gut harmonierende Promis.

Was ist das Geheimnis der Show? Warum ist sie bei den TV-Zuschauern so beliebt, was glaubt ihr?

Renata Bei Let’s Dance ist alles echt und authentisch. Es ist nichts gescriptet und man kann nichts faken. Auch die Promis nicht, die sich ja in einer gewissen Weise in einer für sie ungewohnten Umgebung zur Schau stellen.

Valentin Die Kamera verfolgt uns die ganze Woche. Da wird jeder Erfolg, aber auch jeder Streit und jedes Drama eingefangen. Ich glaube, deshalb funktioniert die Show so gut.

Ex-Sieger Gil Ofarim hat Let‘s Dance jüngst in einem Interview als „schmutzigen Kampf“ bezeichnet. Was sagt ihr dazu?

Renata Also das kann ich nicht bestätigen. Natürlich sind wir Konkurrenten und klar, wenn ein anderer zehn Punkte bekommen hat und du selber nicht, dann bist du zunächst vielleicht ein bisschen enttäuscht. Es ist ein Wettkampf, ja. Aber dass es schmutzig sein soll, nein das kann ich nicht nachvollziehen.

Valentin Wir waren in der besagten Staffel nicht dabei, kennen aber natürlich einige Kollegen, die mit von der Partie waren. Und die Leute von damals, mit denen wir gesprochen haben, konnten diese Aussage auch nicht wirklich verstehen.

Ihr beide seid Profi-Sportler, mittlerweile aber auch TV-bekannt und prominent. Wie gefällt euch die Aufmerksamkeit?

Renata Also mir macht das großen Spaß. Ich habe es schon immer geliebt vor der Kamera und auf der Bühne zu stehen, bereits als kleines Mädchen. Vor Let’s Dance gab es nur den Tanzsport füt mich, der stand immer an erster Stelle. Aber dann habe ich das Format ausprobiert und mich gleich in Let’s Dance verliebt. Es war sofort ein Traum für mich. Ich mag es, mich hübsch zu kleiden, frisiert zu werden und vor der Kamera zu stehen. Natürlich genieße ich auch den Ruhm, liebe die Atmosphäre, die Begeisterung der Zuschauer. Aber das gehört in der Welt des Tanzens auch dazu.

Valentin Genau. Wenn man im Tanzen erfolgreich sein möchte, ist es wichtig, dass man sich gerne auf der Bühne und vor der Kamera zeigt. Das gilt nicht nur für die TV-Show, sondern auch für das Turniertanzen. Wir sind ohne Hintergedanken zu Let’s Dance gekommen und wollten nicht etwa berühmt werden. Aber jetzt kennen wir das Tanzen von zwei Seiten: zum einen das organisierte System der Turniertänze und zum anderen die Glamour- und Entertainment-Welt des Fernsehens. Und wir mögen beides.

Ist Let‘s Dance vielleicht auch eine Chance, den Tanzsport in Deutschland bekannter zu machen? Die Deutschen gelten ja zuweilen doch als ein wenig steif.

Valentin Definitiv. Durch Let’s Dance wird der Tanzsport in die breite Masse getragen. Das haben wir zuletzt immer wieder festgestellt. Wir bekommen auch von den Tanzschulen die Rückmeldung, dass viele Paare mittlerweile wegen Let’s Dance selber die Tanzschuhe schnüren wollen.

Der Deutsche gilt auf Partys eher als der „Herumsteher“. Sind die Deutschen wirklich distanzierter als beispielsweise die Menschen in Ost- oder Südeuropa?

Valentin Es ist nicht so, dass das Tanzen in Deutschland keine Lobby hat. In Deutschland gehen viele Leute tanzen, mehr sogar als in Russland. Nur eben als Hobby. Das System der Tanzschule, wo die Leute bis ins hohe Alter ihrem Hobby nachgehen, gibt es in Russland gar nicht. Da geht es eher in Richtung des Leistungssports. In dieser Hinsicht gibt es in Deutschland natürlich schon Nachholbedarf. In Russland hat der Leistungsgedanke in den Tanzschulen einen höheren Stellenwert, gerade bei den Kindern. Hier in Deutschland kommen vor allem ältere Herrschaften zum Tanzunterricht und deutlich weniger Kinder.

Ihr startet für den TD Tanzsportclub Düsseldorf Rot-Weiß und arbeitet dort auch beide als Trainer. Kann das Tanzen nach der Corona-Zwangspause gerade für Kinder und Jugendliche eine Alternative zu anderen Sportarten sein, um sich mehr zu bewegen?

Renata Es könnte definitiv eine Alternative sein. Bislang trainieren wir aber vor allem mit Erwachsenen. Die Altersschwelle für das Tanzen beginnt in Deutschland gefühlt erst ab 35 Jahren. Unsere Tanzschule beim TD Rot-Weiß freut sich aber vor allem immer über Kinder, die etwas Neues ausprobieren möchten.

Sollte Tanzen aus eurer Sicht zum Beispiel im Schulsport mehr Aufmerksamkeit bekommen?

Renata Ja klar, da bin ich auf jeden Fall dafür. Ich frage mich sowieso, warum es in Deutschland nur so wenig Tanz-AGs gibt. In Russland gibt es an jeder Schule eine Tanz-AG.

Valentin Wir verstehen es auch nicht so ganz, warum das Tanzen hier nicht so viel Aufmerksamkeit bekommt. Es ist in Deutschland eine Frage des Images. Klar, die meisten Kinder spielen lieber Fußball. Wir hoffen einfach darauf, dass bald mehr Jugendliche das Tanzen für sich entdecken.

Wie sehr hat Corona euren Verein, den TD Rot-Weiß, getroffen?

Renata Corona ist eine Katastrophe für den Verein. Die Räume sind seit dem vergangenen November geschlossen. Ich mache mir Sorgen, dass viele Paare durch die Zwangspause ihre Motivation verlieren und im Endeffekt mit dem Tanzen aufhören. Auch die wichtigsten Turniere in diesem Jahr sind bereits abgesagt, keiner hat aktuell ein Ziel vor Augen.

Valentin Es ist schlimm. Viele unserer Tanzkollegen und Freiberufler wissen allmählich nicht mehr weiter. Sie dürfen nicht trainieren und nicht unterrichten, die Paare verlieren ihre Motivation. Insgesamt fehlt es an einer Perspektive.

Valentin du kamst mit 7, Renata mit 16 Jahren nach Düsseldorf. Ist die Stadt mittlerweile eine zweite Heimat oder sogar mehr für euch?

Valentin Für mich ist Düsseldorf absolut meine Heimat. Ich bin zwar in St. Petersburg geboren, aber lebe jetzt mehr als zwei Drittel meines Lebens in Deutschland. Meine Eltern wurden damals als Spätaussiedler Düsseldorf zugeteilt und im Nachhinein bin ich sehr froh darüber. Renata und ich sind beide hier zur Schule gegangen und haben viele Freunde in der Stadt. Da wir hier wohnen und auch unseren Verein hier haben, ist Düsseldorf nach wie vor unser Lebensmittelpunkt.

Renata Ich habe die Hälfte meines Lebens in Russland, die andere Hälfte in Deutschland verbracht. Deshalb würde ich sagen, dass Düsseldorf für mich zu einer zweiten Heimat geworden ist. Schließlich lebt meine Familie noch in Russland. Trotzdem fühle ich mich in Düsseldorf total zu Hause und wurde hier auch sehr warmherzig aufgenommen. Ich bin ein sehr offener Mensch, habe nach wenigen Monaten schon Deutsch gelernt und mich schnell in diese Stadt verliebt.

Stimmt es, dass du ganz alleine nach Deutschland kamst, um mit Valentin zu tanzen und deine Karriere voranzutreiben?

Renata Richtig. Die Familie von Valentin hat mich aufgenommen. Er und ich haben uns von Anfang super verstanden und wir konnten dann auch sportlich sehr schnell Erfolge feiern. Es war schon eine aufregende Zeit, als Teenagerin in ein neues Land zu kommen. Mir sind von damals vor allem die Busfahrten mit dem TD Rot-Weiß zu den Turnieren in Erinnerung geblieben. Da sind Fans vom Verein mit uns zusammen hingefahren und haben uns angefeuert. Einige ältere Damen haben immer Plätzchen gebacken. Das war so lieb und für mich total überwältigend, dass so viele Menschen aus Deutschland ein russisches Mädchen, das sie kaum kannten, unterstützt haben.

Was genau gefällt euch an Düsseldorf am besten? Habt ihr einen Lieblingsplatz?

Valentin Wir wohnen in Düsseltal an der Grenze zu Grafenberg und natürlich lieben wir den Grafenberger Wald. Immer wenn wir Joggen oder Spazieren gehen, klettern wir rauf auf die Anhöhe. Dort haben wir unseren eigenen Spot, von dort hat man einen ganz tollen Ausblick über die ganze Stadt.

Renata Natürlich lieben wir die Altstadt, da kann man sehr gut essen und feiern. Dort haben wir in unserer Jugend die eine oder andere Partynacht verbracht. Und auch mit den Rheinwiesen verbinden wir ganz tolle Erinnerungen. Dort hatten wir mit unseren Freunden einen festen Platz, wo wir uns immer zum Grillen getroffen und im Sommer Nächte durchgemacht haben.

Valentin Das Tolle an Düsseldorf ist auch, dass von den Entfernungen alles gut zu erreichen ist. Die Stadt ist nicht zu groß, aber auch nicht zu klein. Was allerdings verbessert werden könnte, sind die Fahrradwege. Wenn man die zum Beispiel mit Berlin vergleicht, wo Fahrradstraßen praktisch Hauptverkehrsstraßen sind, gibt es in Düsseldorf noch ein wenig Nachholbedarf.

Dann wollen wir doch mal sehen, ob ihr wirklich echte Düsseldorfer seid? Trinkt ihr zum Beispiel gerne Altbier?

Beide Ehrlich gesagt Nein.

Valentin Obwohl ein richtig kühles Glas Altbier aus dem Fass beim Feiern – das geht schon.

Mögt ihr Kneipentouren durch die Altstadt?

Valentin Düsseldorf hat schöne Kneipen und Clubs. Man kann hier gut feiern, egal ob am Hafen, an der Königsallee oder in der Altstadt.

Renata Aber sicher! Alles was im Zentrum ist, läuft bei uns.

Ein Shopping-Tag auf der Kö ist...?

Renata Gar nicht unser Ding. Wir sind an Fashion nicht so interessiert und spazieren ehrlich gesagt eher ungern auf der Kö.

Valentin Wir gehen gerne mal dahin und gucken uns die Leute an. Aber dieses Sich-Zeigen-Wollen wird uns dann schnell zu viel. Was Fashion angeht, sind wir lieber ein bisschen bequemer.

Die Toten Hosen: Verbindet ihr etwas mit Düsseldorfs erfolgreichster Band?

Renata Ja klar, los erzähl die Geschichte!

Valentin (lacht): Ja Campino war wie ich auf dem Humboldt-Gymnasium und viele meiner Lehrer hatten ihn vorher auch als Schüler. Die haben natürlich viel erzählt und somit war ich schon als Jugendlicher infiziert. Ich würde mich jetzt nicht als Fan bezeichnen, aber einige Lieder der Toten Hosen höre ich sehr gerne.

Und sportlich? Fortuna oder DEG?

Renata Wir waren schon ein paar Mal beim Eishockey, das hat uns gut gefallen. Aber wir sind jetzt keine Fans, weder beim Fußball noch beim Eishockey. Über Fortuna kriege ich aber immer einiges über meinen Physio Bernd Restle mit. Er arbeitet seit 40 Jahren für Fortuna und war zwischendurch auch für Spieler der Nationalmannschaft zuständig.

Valentin Ich gucke mir sehr gerne Sport im Allgemeinen an, im Sommer auch gerne Welt- und Europameisterschaften im Fußball oder die Champions League. Aber da spielt Fortuna ja leider nicht mit. Ich bin aber großer Wintersport-Fan. Biathlon oder Ski-Abfahrt sehe ich sehr gerne im TV.

Ihr sagt, ihr liebt die Stadt. Man kann also davon ausgehen, dass ihr auch in Düsseldorf alt werden und eine Familie gründen wollt?

Renata Grundsätzlich ja…wenn nur die Immobilienpreise nicht so hoch wären! Wir suchen eigentlich ein Haus in Düsseldorf, aber es ist kaum zu bezahlen. Wir überlegen deshalb nun, uns eher im Umland umzuschauen. Wir waren gerade dabei in Erkrath eine Tanzschule zu übernehmen, das hätte vielleicht gepasst. Aber dann kam Corona dazwischen.

Ihr wollt eine eigene Tanzschule gründen?

Renata Ja richtig, das ist ein großer Traum von uns. Jetzt warten wir erst einmal Corona ab. Aber dann wollen wir sobald wie möglich eine eigene Tanzschule im Raum Düsseldorf eröffnen.

Zum Abschluss noch die Frage aller Fragen: Wer gewinnt Let‘s Dance 2021?

Valentin Natürlich Valentin und Valentina.

Renata Moment! Also nach meinem zweiten Platz im letzten Jahr mit Moritz Hans, habe ich ja wohl dieses Jahr den Sieg mit Rurik verdient.

Valentin (lacht): In dieser Frage werden wir uns heute wohl nicht mehr einig.