Einen Tag vorm großen Finale: Lena fühlt sich nicht unter Druck

Einen Tag vorm großen Finale : Lena fühlt sich nicht unter Druck

Die erste Generalprobe ist überstanden. Alle 25 teilnehmenden Länder haben vor dem Juryfinale am Freitagabend noch einmal den Ablauf geprobt. Für die Big Five, bestehend aus Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien und Deutschland, die im Vorfeld bereits als Finalisten gesetzt waren, war es die erste Probe nach fünf Tagen Pause. Titelverteidigerin Lena Meyer-Landrut fühlt sich jedoch nicht unter Druck gesetzt.

Der BBC-Sender hat die Boyband Blue zum Eurovision Song Contest geschickt. Die Single "I Can" wurde erst in der vergangenen Woche veröffentlicht und befindet sich bereits in den britischen Top 20. Die späte Veröffentlichung sieht die Band keineswegs als Nachteil. "Wir sehen das eher als Vorteil. So bleibt das Lied frisch und in den Köpfen der Hörer", sagt Simon Webbe von Blue.

Lenas Song "Taken by a stranger", mit dem sie den Titel verteidigen will, dagegen, läuft seit Wochen im Radio rauf und runter. Kritiker sind geteilter Meinung über den erneuten Sieg. "Ich bin eine Person der Medienwelt geworden", sagt die 19-Jährige in einer Pressekonferenz am Freitagabend vor dem Juryfinale, "doch dafür habe ich mich entschieden."

Die 19-jährige Hannoveranerin spricht von einer verrückten Woche, die sie in Düsseldorf erlebt hat. "Ich habe nicht einmal eine Minute für mich selbst. Ständig gibt es Proben, Interviews oder Bootstouren", erklärt Lena.

Selbst bei ihrer Pressekonferenz am Freitagabend wird sie von einem Kamerateam begleitet, die für die Sendung "Lenas Tagebuch" auf ProSieben aufzeichnen. Doch über ihr Kamerateam kann die deutsche Teilnehmerin nur lachen. Die drei Jungs ihres Teams haben sich einen Scherz erlaubt und filmen die Pressekonferenz im gleichen Bühnen-Outfit, das Lenas Background-Tänzerinnen und -Sängerinnen tragen: im silberfarbenen Ganzkörper-Anzug. "Ich denke, der Song Contest ist nicht zu ernst zu nehmen. Für mich bedeutet er, zu singen und Spaß zu haben."