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Düsseldorf: Leichter Besucherrückgang bei der "Boot"

Düsseldorf : Leichter Besucherrückgang bei der "Boot"

240.200 Interessierte kamen zu der Messe "Boot" nach Düsseldorf. Geschäftsführer Dornscheidt ist dennoch zufrieden.

Die Wassersportmesse "Boot", die gestern nach neun Tagen zu Ende ging, bleibe laut Messe Düsseldorf "ein sicherer Hafen für die internationale Boots- und Wassersportwirtschaft". Die Erwartungen der Aussteller seien in weiten Teilen erfüllt worden. 240 200 Boots- und Wassersportler aus rund 60 Ländern reisten nach Düsseldorf, um sich in 17 Messehallen bei 1741 Ausstellern aus 57 Ländern über Bootspremieren, neue Wassersportgeräte, Ausrüstungen und maritime Dienstleistungen zu informieren. Allerdings: Im Vorjahr hatten nach einem kräftigen Plus von fast zehn Prozent im Vergleich zu 2013 sogar 248 600 Besucher die Boot-Messe besucht.

"Wir sind mit dem Messeverlauf dennoch zufrieden, auch wenn wir an das Spitzenergebnis des Vorjahres nicht anknüpfen konnten. Das Winterwetter am traditionell besucherstärksten zweiten Samstag hielt viele Gäste ab. An der Gesamtbewertung der Messe und ihrer Position in der Messelandschaft ändert das aber nichts: Mit traditionell weit über 200 000 Besuchern im kaufkraftstärksten Raum Europas bleibt die Boot ein Garant für gute Kontakte und Geschäfte sowie ein verlässlicher Marktplatz für die Boots- und Wassersportbranchen", sagt Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe.

Vor allem das Programm "360° Wassersport erleben" greife nachhaltig. "Die 20 Erlebnis- und Themenwelten wurden hervorragend besucht. Fast 25 Prozent der Besucher haben die Angebote genutzt", erklärt Dornscheidt. Auch Jürgen Tracht, Geschäftsführer des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft, bewertet die Boot 2015 positiv. "Die große Zahl an Bootspremieren hat ihre Wirkung nicht verfehlt. Die Aussteller konnten sich über gut besuchte Stände mit Käufern oder Kaufinteressierten freuen, die gezielt Angebote einholten."

(RP)