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Düsseldorf: Unterstützung auch für die Physiotherapeuten der Tänzer

Düsseldorf : Unterstützung auch für die Physiotherapeuten der Tänzer

Seit nunmehr 20 Jahren unterstützen die Ballettfreunde die Compagnie der Deutschen Oper am Rhein.

Ein Ballett zu unterstützen, kann höchst unterschiedliche Gestalt annehmen. Das wird klar, wenn man sich die Aktivitäten der "Ballettfreunde der Deutschen Oper am Rhein" ansieht. So sammelt der Unterstützerkreis beispielsweise Geld, um Physiotherapeuten für die Tänzer zu finanzieren, organisiert aber auch Reisen und vor allem zahlreiche Anlässe, um den persönlichen Kontakt zum Ensemble von Ballettchef Martin Schläpfer zu ermöglichen und zu pflegen.

Dieses vielfältige Angebot ist für zahlreiche Menschen so attraktiv, dass die "Ballettfreunde" nun schon ihr 20-jähriges Bestehen feiern - am 4. November.

Neben der wichtigen Unterstützung der berühmten Compagnie hat sich der 1997 gegründete Verein auch die Hilfe außerhalb des unmittelbaren Arbeitsumfelds zur Aufgabe gemacht: Zum Beispiel werden anreisende Repetitoren unterstützt - sei es bei der nicht immer leichten Wohnungssuche oder auch bei der Einrichtung. Auch gemeinsame Feste und Ausflüge der Ballettfreunde und der Compagnie stehen regelmäßig auf dem Plan.

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Der Initiator des Kreises, Ballettchef Youri Vámos, hatte bereits in seiner Zeit in Basel einen Ballettfreundeskreis gegründet und damit extrem gute Erfahrungen gemacht. Das wollte er wiederholen, als er 1996 nach Düsseldorf kam. In dem Galleristen Hubertus Schoeller fand er einen begeisterten Mitstreiter. Das Ziel war es schon damals, junge Menschen zu vereinen, erklärt der heutige Vereinsvorsitzende Egon Schawe. Und der persönliche Kontakt zu den Tänzerinnen und Tänzern sei dem Verein bis heute besonders wichtig.

2009 wurde Martin Schläpfer Vámos' Nachfolger und formierte die Compagnie neu. Als Chefchoreograf sorgte er damit für eine Veränderung in der Auffassung von Ballett. Einige Mitglieder verabschiedeten sich in der Zeit des Wechsels, viele neue fanden hinzu, so dass der Verein heute etwa 400 Mitglieder umfasst.

Als Höhepunkte der letzten zwanzig Jahre führt Schawe unter anderem die Ballettreisen an. Ob China oder Heidelberg: Es gehe darum, hinter die Kulissen der öffentlichen Theater zu gucken, eigene Kenntnisse und Auffassungen von Ballett zu erweitern und natürlich auch, Kontakte zu knüpfen.

Als nächstes Etappenziel wünscht sich Schawe, dass die Ballettfreunde weiter wachsen, auch um den finanziellen Hintergrund für die Unterstützerarbeit durch den Jahresbeitrag und freiwillige Spenden zu stärken.

(RP)