Düsseldorf: Thomas Geisel freut sich über Heinrich Heine

Düsseldorf: Thomas Geisel freut sich über Heinrich Heine

Der Erste Bürger der Stadt erwies ihrem größten Sohn die Ehre. Thomas Geisel war überpünktlich zur Heine-Nacht "Mit Heine unterwegs" auf der Bilker Straße erschienen. Im Heine-Institut, Hausnummer 12-14, war zwar bereits einiges los, doch man schickte den Oberbürgermeister zunächst auf die andere Seite, Hausnummer 7-9. Dort erwartete ihn der vollbesetzte Saal des Palais Wittgenstein. "Ich bin überwältigt von dem Zuspruch für Heinrich Heine", sagte Geisel.

Als er seine Zusage für ein Grußwort auf der "Straße der Romantik und Revolution" gegeben habe, hätten die Organisatoren dies "einen Löffel Crème Fraîche auf der Erdbeertorte" genannt. "Das ist natürlich eine vermessene Übertreibung, vor allem vor dem Hintergrund der Person, die nach mir sprechen wird." Das brachte spontanen Applaus, denn nach Geisel las Martina Gedeck die "Harzreise". Mit der von der Stadt beschlossenen Restaurierung des Robert-Schumann-Hauses, so Geisel in seiner Rede, erhielte die Bilker Straße einen zusätzlichen kulturellen Anziehungspunkt.

Für ihn gebe es in seinem Kalender, der von Ratssitzungen strukturiert ist, zwei erfreuliche Ausnahmen: die Teilnahme an den Jurysitzungen zur Verleihung des Heine-Preises und den Festreigen im Dezember zum Geburtstag des Dichters.

(cc)