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Pressestimmen zu Amélie Niermeyers letzter Inszenierung

Pressestimmen zu Amélie Niermeyers letzter Inszenierung

Mit "Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss" feierte Schauspielhaus-Intendantin Amélie Niermeyer die letzte Premiere ihrer Amtszeit. Hier Auszüge aus aktuellen Rezensionen:

"Frankfurter Allgemeine Zeitung": "Mit letzter Kraft erreicht die scheidende Intendantin in Düsseldorf nicht das selbstgesteckte Ziel. Sondern so gefällig und risikoschwach, wie sie es hier hat angehen lassen."

"Frankfurter Rundschau": "Die Inszenierung zeigt Merkmale, die typisch für Niemeyers Intendanz waren: Zwar sinkt das Niveau nie unter handwerkliche Solidität, aber der letzte Biss fehlt."

"Kölnische Rundschau": "Niermeyers Verfahren wirkt wie Theater mit elektronischem Hilfsmotor. Und der zieht die Inszenierung leider kaum je aus dem Sumpf der Langeweile."

"Westdeutsche Zeitung": "Niermeyers Übersteigerungen fehlt der letzte Biss, der Figurendarstellung die Tiefe. Deutliche wird aber noch einmal, welch gutes Ensemble das Schauspielhaus seit 2006 hatte."

"Westdeutsche Allgemeine Zeitung": "An Ende bleibt das Gefühl des gepflegten Mittelmaßes, das sich durch die gesamte Intendanz von Niermeyer zog."

(RP/rai)