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Palastrauschen bringt Museum Kunstpalast zum Klingen

„Palastrauschen“ am 15. April : Musiker bringen Kunstpalast zum Klingen

Per Zoom-Link können Zuschauer beim „Palastrauschen“ erleben, wie Studierende der Schumann-Hochschule ihre Kompositionen und Performances präsentieren. Außerdem gibt es digitale Führungen durch die Ausstellungen.

(hols) In der Reihe mit dem tollen Titel „Palastrauschen“ bringen Studierende der Robert-Schumann-Hochschule seit 2019 das Museum Kunstpalast zum Klingen. Am Donnerstag, 15. April, gibt es die nächste Ausgabe, und wieder wird sie von Miriam von Gehren und Vincent Stange kuratiert.

Dieses Mal testen sie ab 18 Uhr die Grenzen des Digitalen aus, ganz buchstäblich. Die Veranstaltung findet komplett digital statt. Wer zusehen möchte, findet auf der Homepage des Museum einem Link zur Konferenzsoftware Zoom. Dort kann man sich dann in alle Räume des Kunstpalastes schalten, außerdem in den Robert-Schumann-Saal und in die „Cute!“-Austellung im Forum NRW.

Zu erleben gibt es Medienkunst, Performances und Musik. Zudem gibt es ein DJ-Set von Callshop Radio. Die Künstler sitzen live im Kunstpalast. Anna Schütten und Nathalie Brum etwa unterhalten sich im „Hörsalon“ über Räume. Camila Agudelo, Distel Kenye, Daniel Muñoz veranstalten eine Live-Session im Schumann-Saal. Jannis Carbotta (Computer,Synthesizer) und Jan Philipp (Schlagzeug, Percussion) führen ihre ihre Klanginstallation „Swells“ auf. Tobias Diehl und Nick Schmidt präsentieren eine Komposition, die auf Audio-Glitches basiert, die beim Arbeiten mit einem defekten Computer aufgezeichnet wurden.

Zusätzlich zu dem Programm gibt es Führungen durch die Ausstellungen von Heinz Mack und zu Caspar-David-Friedrich und der Düsseldorfer Malerschule. Eine Kunstvermittlerin führt durch die Räume des Forum NRW.

Außerdem sind weitere Videoarbeiten auf der Website www.kunstpalast.de/palastrauschen zu sehen. Alle Arbeiten entstanden im Rahmen der Studienschwerpunkte Visual Music, Musik und Text, Musikinformatik sowie im Masterstudiengang Klang und Realität am Institut für Musik und Medien der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.