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Saison 2011/2012: Neues Programm der Düsseldorfer Volksbühne

Saison 2011/2012 : Neues Programm der Düsseldorfer Volksbühne

Die Düsseldorfer Volksbühne eröffnet das Programm der bevorstehenden Saison 2011/2012. Dafür lädt Nordrhein-Westfalens größte Publikumsorganisation am Sonntag, 16. Oktober, zur Spielzeiteröffnung ins Düsseldorfer Schauspielhaus ein.

1200 Mitglieder können zwischen 90 Veranstaltungshäusern, in Düsseldorf und Umgebung, kulturelle Angebote auswählen. Dabei erhalten sie Vergünstigungen von zehn bis 50 Prozent für die Eintrittspreise.

In dieser Saison sind im Programmheft wieder Führungen zu finden, bei denen Museen, Firmen und Veranstaltungshallen besichtigt werden können. Für alleinstehende Mitglieder gibt es die Möglichkeit an monatlichen Veranstaltungen teilzunehmen, um dort Gleichgesinnte anzutreffen und Kontakte zu schließen. Im Atelier Kino und im Savoy können sich die Besucher überraschen lassen, da der Titel des gezeigten Films vorher geheim bleibt. Außerdem gibt es im neuen Spielplan einen "Neuen".

Um Kindern Kultur näherzubringen, hat die Volksbühne die Comicfigur "Volki" ins Leben gerufen. "Mit Volki sind wir nicht mehr gesichtslos, er kann vieles für Kinder visualisieren und hat Wiedererkennungswert", sagt Geschäftsführer Stefan Jürging. Die ältere Jugend sei schwer zu erreichen. Durch das Maskottchen sollen die Kleinen für Kultur motiviert werden. Das Programm dieser Saison ist durch noch eine weitere Neuheit bereichert. Mit einem Fotowettbewerb "Zeig uns Deine Art!" konnten sich junge Fotografen mit ihren Bildern bewerben. Das Gewinnerfoto ist auf dem Titel des neuen Spielplans abgebildet. Die 20 besten Bilder sind ebenfalls dort zu finden.

Um Nachwuchsförderung geht es auch bei der Verleihung des Gerd-Högener-Preises. Zehn bis 16-Jährige werden von der Förderung für ihr musikalisches Talent ausgezeichnet. Die Verleihung mit Abschlusskonzert findet am Sonntag, 3. Juli, in der Clara-Schumann-Musikschule statt. Die Stiftung dient der Erinnerung an den ehemaligen Vorsitzenden der Volksbühne, Gerd Högener.

(RP)