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Musik: Aeolus-Wettbewerb wird wegen Corona auf 2022 verschoben

Verschoben auf 2022 : Aeolus-Wettbewerb muss ausfallen

Der internationale Musikwettbewerb in den Fächern Horn, Klarinette und Saxophon hätte eigentlich am 8. September starten sollen. Wegen der Corona-Pandemie ist er nun auf 2022 verschoben.

Nun trifft es auch einen Düsseldorfer Musikwettbewerb, der mittlerweile Weltrang erlangt hat. Der Internationale Aeolus-Bläserwettbewerb vom 8. bis 13. September findet nicht statt. Schweren Herzens und nach sorgfältiger Prüfung aller Möglichkeiten musste sich die Leitung entscheiden, die diesjährige Ausgabe abzusagen und den Wettbewerb in den Fächern Horn, Klarinette und Saxophon auf das Jahr 2022 zu verschieben.

Die weltweite Ausbreitung des Coronavirus lässt offenbar keine sinnvolle, vor allem aber keine faire Durchführung des Wettbewerbs mehr zu. Ob Anfang September die Reisemöglichkeiten der Kandidaten sowie der Jurymitglieder gewährleistet wären, ist völlig ungewiss – angesichts der Internationalität dieses Wettbewerbs mit Teilnehmern aus unzähligen Ländern von vier Kontinenten jedoch unbedingte Voraussetzung.

Bis zuletzt hatten sich die Wettbewerbsleitung und die Robert-Schumann-Hochschule, in deren Räumen die ersten drei Runden des Wettbewerbs ausgetragen werden, bemüht, den Wettbewerb trotz der Corona-Pandemie durchzuführen. Letztlich ausschlaggebend für die schwere Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt, den Wettbewerb für dieses Jahr abzusagen, war die Tatsache, dass die ordnungsgemäße Durchführung des Wettbewerbs unter der Maßgabe der derzeit geltenden Hygienebestimmungen nicht gesichert werden kann.

Die Fächerkombination des diesjährigen Wettbewerbs wird auf die 17. Ausgabe des Wettbewerbs vom 6. bis 11. September 2022 verschoben. Die diesjährigen Bewerberinnen und Bewerber können sich dann wieder anmelden, auch wenn sie bis dahin die für 2020 geltende Altersgrenze schon überschritten haben – die sei „eine einmalige, der außerordentlichen Situation geschuldete Kulanzregelung“, sagt Festivalgründer Sieghardt Rometsch.