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Kommödchen in Düsseldorf hat im Herbst viele Gäste auf dem Spielplan

Nach Corona-Pause : Kom(m)ödchen startet im Herbst mit Satire und Hiphop

Mit einem bunten Programm beendet das Team der Kleinkunstbühne im September die Zwangspause durch Corona. Neben dem Stamm-Ensemble sind 20 Gastkünstler eingeladen. Dazu gibt es viele Premieren.

Familie Lorentz ist optimistisch: Nach mehr als fünf Monaten Pause soll es im Spätsommer auf der Bühne des Kom(m)ödchens weitergehen. Auf dem Programm für September und Oktober stehen 20 Gastkünstler – und natürlich das Ensemble selbst, das mit ihrem Stück „Quickies. Schnelle Nummern zur Lage der Nation“ am 1. September den Anfang macht. In dem Format, das im Herbst mehrmals wöchentlich aufgeführt wird, greifen Maike Kühl, Daniel Graf, Martin Maier-Bode und Heiko Seidel aktuelle Themen satirisch auf. Auch das Programm „Irgendwas mit Menschen“ wird im Herbst noch einige Male zu sehen sein.

Der erste Gast ist am 3. September Konrad Beikircher. Wie viele seiner Programme ist auch „400 Jahre Beikircher“ von der rheinischen Sprache und Wesensart geprägt. Der Veranstalter kündigt ihn folgendermaßen an: „Dialekte, Rheinisch, e bißje Züscholorie und viel Witz.“

Ihr Hiphop ist salonfähig: Davon kann sich jeder am 9. und 10. September in der „Einführung für Anfänger“ des Berliner Duos Pigor & Eichhorn überzeugen. Auch für die, die Sänger Thomas Pigor und Pianist Benedikt Eichhorn schon kennen, wird es ein „Fest“, kündigen die Künstler an. Die beiden sind in den 1990er Jahren durch ihre moderne Form von Kabarett, die aktuelle Musik mit satirischen Inhalten verbindet, bekannt geworden.

Auch Premieren sind geplant: etwa vom Wahl-Wuppertaler Jens Neutag, der mit seiner Bestandsaufnahme von Politik und Gesellschaft zum Lachen und Denken anregt: „Allein – ein Gruppenerlebnis“ (12. September). Außerdem zeigt Thomas Freitag, ehemaliges Ensemble-Mitglied, sein neues Stück „Hinter uns die Zukunft“ (1. bis 3. Oktober) erstmals in seinem Stammhaus. Auch Mathias Tretter („Sittenstrolch“, 7. Oktober) und Sebastian Krämer („Liebeslieder an deine Tante“, 30. Oktober) feiern Düsseldorf-Premiere.

Die seit Längerem geplante Kom(m)ödchen-Reihe im größeren Schumann-Saal des Kunstpalasts soll nach wie vor stattfinden. Auch hier sind viele bekannte Künstler zu sehen, etwa Christian Ehring mit seinem neuen Solostück (27. September). Das ehemalige Ensemble-Mitglied ist seit mehr als zehn Jahren Sidekick bei der „Heute-Show“ des ZDF und moderiert das politische Satiremagazin „Extra 3“.

Alle weiteren Künstler sind in der Online-Programmübersicht zu finden. Tickets gibt es in vier Preiskategorien (20 bis 33 Euro zuzüglich Servicegebühr) ab sofort online im Vorverkauf, bei Westticket und ab dem 3. August auch wieder an der Kasse.

www.kommoedchen.de