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Serie Freundeskreis-Check (3): Harry Heines treue Gesellschaft

Serie Freundeskreis-Check (3) : Harry Heines treue Gesellschaft

Die Heinrich-Heine-Gesellschaft möchte den Dichter in Düsseldorf würdig repräsentieren. Die Mitglieder kommen sogar aus Japan.

Als die Heinrich-Heine-Gesellschaft vor einem Monat ihre Ehrengabe an Roger Willemsen verlieh, war ihr die Aufmerksamkeit für jenen Abend im Juni gewiss. Das ist gut für einen Förderverein, der sich zum Ziel gesetzt hat, in der Geburtsstadt des Dichters Heine an dessen Leben und Werk zu erinnern. Die Ehrengabe ist das eine Werkzeug, viel wichtiger aber ist noch das Heinrich-Heine-Institut, das die Gesellschaft seit jeher unterstützt. Das Institut an der Bilker Straße gehört mit seinem Archiv und der Bibliothek zu den Zentren der internationalen Heine-Forschung.

"Das Heine-Institut ist heute in jedem Reiseführer über die Stadt Düsseldorf genannt", sagt Klaus E. Müller von der Heine-Gesellschaft. Müller war es übrigens, dem der Gedanke zum Bündnis der Düsseldorfer Freundeskreise, das langsam Gestalt annimmt, zu allererst kam. Er gab sie weiter an die jetzigen Initiatoren, so nahm die Kooperation ihren Lauf.

Gegründet hat sich die Heine-Gesellschaft 1956, Anlass war der 100. Todestag des Dichters. Auch in den USA und sogar in Japan gebe es heute Mitglieder, sagt Klaus E. Müller. In unserem Freundeskreis-Check beantwortet die Gesellschaft in 15 Fragen, warum sie sich für das Erbe von Heinrich Heine einsetzt und welchen Zugewinn das Heine-Institut für Düsseldorf bringt.

(RP)