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Düsseldorf: Neues Programm der Zentralbibliothek beginnt im September

Lesungen, Workshops & Poetry Slam : Das ist das Veranstaltungsprogramm der Zentralbibliothek

Die Düsseldorfer Zentralbibliothek startet mit einem großem Veranstaltungsprogramm in den Herbst. Auf dem Plan stehen Lesungen, Podiumsdiskussionen und Angebote für Kinder und Jugendliche.

Die Vorfreude war spürbar: Im Lesefenster der Zentralbibliothek stellten deren Leiter Stephan Schwering, Stadtbüchereien-Direktor Norbert Kamp und die Veranstaltungsmanagerin Anette Krohn jetzt das neue Veranstaltungsprogramm ab September vor. „Wir haben geprobt“, sagt Kamp und spielt damit auf zwei Testveranstaltungen im August an. Auch dem Lesefenster, wo ein großer Teil der Veranstaltungen stattfindet, sieht man die Vorbereitungen an: Die Tische sind in gebotenem Abstand aufgestellt und am Boden festgeklebt, Desinfektionsspender stehen bereit.

Die geplanten Veranstaltungen sollen, so verdeutlicht Anette Krohn, unterhalten bilden, und die Besucher anregen: zu gesellschaftlichem Engagement, zum Nachdenken und Diskutieren und natürlich zum Lesen. Das erste große Highlight ist die Lesung des aus Jordanien stammenden Schriftstellers und Slam-Poeten Pierre Jarawan am Mittwoch, 9. September. Er liest aus seinem neuesten Roman „Ein Lied für die Vermissten“.

Um die in den vergangenen Wochen vielbesprochene Solidarität geht es bei der Lesung von Autor und Soziologe Heinz Bude am Mittwoch, 4. November. Er ist mit „Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee“ im Lesefenster zu Gast. Auch der RP-Kulturredakteur Philipp Holstein und die Literaturwissenschaftlerin Verena Meis beschäftigen sich in ihrem bereits bekannten Format „Rückkopplung“ mit dem gesellschaftlichen Zusammenhalt. Am Mittwoch, 11. November, geht es einen Abend lang um Freundinnen und Kumpels und Blutsbrüder in Literatur, Film und Musik.

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Zur Musik gibt es außerdem eine eigene Veranstaltungsreihe: Bei „Musik im Gespräch“ stehen verschiedene Persönlichkeiten des Düsseldorfer Musiklebens zum Interview bereit – etwa die Pianistin Anna Seropian am Dienstag, 29. September.

Auch für Kinder und Jugendliche hat das Bibliotheks-Team, besonders mit Blick auf die Herbstferien, einiges im Angebot. Für Kinder ab drei Jahren gibt es einmal im Monat die Geschichtenzeit; die etwas Größeren (ab fünf Jahren) können bei den „Makerkids“ kreativ werden, etwa im Fotografieren. Mit der „Zockerzeit“ auf der hauseigenen Nintendo Switch will die Bibliothek außerdem zeigen, dass sie die Lebensrealität der jungen Generation auf dem Schirm hat.

Auch das Digitale rückt in den Fokus: Besucher ab 16 Jahren können einen 3D-Drucker-Führerschein machen, das „LibraryLab“ lädt in die „Twitterschule“ ein.

Der Veranstaltungskalender reicht bis Dezember und ist voll mit vielen weiteren Veranstaltungen und Workshops. Nachzulesen sind sie im Flyer und online. Hier gibt es auch alle weiteren Infos zu Anmeldung und etwaigen Änderungen je nach Corona-Lage.

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