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Juli 2013: Depeche Mode kommt nach Düsseldorf

Juli 2013 : Depeche Mode kommt nach Düsseldorf

Mit einem trockenen "No" pariert Musiker Andrew Fletcher von Depeche Mode die Frage, ob es schon einen Titel für das kommende Album gebe. Den Veröffentlichungstermin kennt er nicht, auch eine Plattenfirma sei noch nicht gefunden.

Schwer zu sagen, was man von diesem Nachmittag in Paris erwartet hatte. Ein wenig mehr vielleicht. Eines allerdings steht fest: Die neuen Songs werden Depeche Mode im kommenden Jahr bei einer Tournee durch Europa präsentieren. Am 3. Juli wird die Band in Düsseldorf haltmachen.

Große Inszenierung

Mit viel Aufwand hatten Depeche Mode am Dienstag die Verkündung ihrer Zukunftspläne inszeniert. Auf der Bühne in der Pariser Konzertstätte Gaîté Lyrique, unweit des Kunstzentrums Centre Pompidou, ließen sie schon eine halbe Stunde vor Beginn einen Countdown über die Leinwand flimmern.

Fans aus ganz Europa hatten sie eingeladen, die 50-minütige Fragestunde wurde live im Internet übertragen. Ganz in Schwarz und mit dunklen Sonnenbrillen waren Depeche Mode gekommen, um eine weitere Tournee anzukündigen.

34 Konzerte in 25 europäischen Ländern will die Band im kommenden Jahr geben, sieben Konzerte werden sie nach Deutschland führen. "Zunächst", heißt es vielsagend in einem Papier der Konzertagentur. München, Stuttgart, Frankfurt, Berlin, Leipzig und Hamburg werden im Juni 2013 bereist, in der Düsseldorfer Esprit-Arena geben Depeche Mode am 3. Juli ihr Gastspiel. Die Tour beginnt bereits am 7. Mai in Tel Aviv.

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Vor drei Jahren veröffentlichten Depeche Mode ihr letztes Album "Sound of the Universe", eines der kälteren Werke dieser coolen Band. "Das neue Album wird positiver", sagte Songwriter Martin Gore. "Stronger" würde es klingen, betonte Andrew Fletcher später in kleiner Runde auf dem Flur, "es ist besser". Und dann verriet er immerhin: Das Album soll im April erscheinen. Erst am vergangenen Freitag habe die Band die Aufnahmen in New York beendet, erzählte Fletcher, im Gegensatz zum Vorgänger gebe es nun einen stringenten Sound: "electronic-blues". Musiker Martin Gore habe das Klangbild in seinen Demoaufnahmen entwickelt, Sänger Dave Gahan steuerte gleichermaßen Songs bei. "Dave hat mehr Songs denn je geschrieben", sagte Gore. Die Stimmung in Paris war gelöst, nicht immer ging es bei Depeche Mode so harmonisch zu.

Hier geht es zur Bilderstrecke: 50.000 feiern Depeche Mode