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Das Programm des "Düsseldorf Pop Day" 2021 im Zakk

Workshops und Konzerte : Am Samstag ist „Düsseldorf Pop Day“

Der Treff der Düsseldorfer Musikszene im Kulturzentrum Zakk findet ausnahmsweise digital statt. Es gibt drei Kurse und vier Konzerte. Beginn ist 17 Uhr.

Am Samstag, 24. April, ist wieder „Düsseldorf Pop Day“, und wegen Corona findet er ausschließlich online statt. Komponist und Produzent Dieter Falk, der Zakk-Musikchef Miguel Passarge und der Musikjournalist Michael Wenzel haben ein etwas abgespecktes Programm zusammengestellt. Eigentlich hatte die fünfte Ausgabe des lokalen Branchentreffs, Festivals und Weiterbildungs-Workshops ja bereits im November stattfinden sollen. Man hatte gehofft, die Entwicklung der Coronazahlen würde es bald erlauben, dass man tatsächlich und in echt zusammenkommen kann. Geht aber nicht, deshalb nun diese an digitalen Maßgaben orientierte schlankere Ausgabe.

Es geht um 17 Uhr los mit verschiedenen Workshops, zu denen man sich auf der Facebook-Seite des „Düsseldorf Pop Day“ anmelden kann. Falk und Passarge geben Tipps für erfolgreiche Musik-Demos. Fabian Schulz führt unter dem tollen Titel „Wie bekomme ich meinen Computer zum Grooven?“ in die Software Logic Pro ein. Und Felix Wursthorn erklärt, was ein gutes Booking charakterisiert und wie Künstler und Agenturen davon profitieren können.

Um 20 Uhr beginnt auf dem Youtube-Kanal des Zakk zudem der von Michal Wenzel moderierte Konzertabend. Es treten Buggs, Southland, Florence Besch und Carlotta Malquori auf. Die Künstler stehen tatsächlich im Zakk auf der Bühne. Allerdings ohne Publikum, allein vor der Kamera. Die Workshops laufen hingegen rein im digitalen Raum ab.

Der Tag sollte unbedingt stattfinden, noch einmal Verschieben war keine Option. „Wir wollen auch in Coronazeiten die Musikszene nicht aus den Augen verlieren“, sagt Dieter Falk. „Es geht darum, eine Möglichkeit zur Weiterbildung anzubieten. Und darum, Künstlern eine Bühne zu geben.“ Als interaktiven Marktplatz bezeichnet Passarge die Veranstaltung.

Das volle Erlebnis mit Podiumsdiskussion, bis zu zehn Konzerten und viel mehr Workshops, das man von den Vorgängerausgaben des „Pop Day“ gewohnt ist, soll es im Herbst wieder geben.