Neue Saison in Oper und Schauspielhaus: Aktuelle Düsseldorfer Bühnenhighlights

Neue Saison in Oper und Schauspielhaus : Aktuelle Düsseldorfer Bühnenhighlights

Kulturfreunde können sich auf die neuen Spielzeiten der Deutschen Oper am Rhein und des Düsseldorfer Schauspielhauses freuen.

Musicalfans sollten sich beeilen: Hape Kerkelings "Kein Pardon" läuft nur noch bis Ende des Jahres im Capitol Theater. Die Rolle des cholerischen Showmoderators "Heinz Wäscher" teilen sich bis dahin Tetje Mierendorf und Roberto Blanco.

Aus dem Stück "Büchner" von Falk Richter. Foto: Sebastian Hoppe

Mozarts Oper "Don Giovanni", eine ihrer erfolgreichsten Produktionen der vergangenen Spielzeit, zeigt die Deutsche Oper am Rhein ab 7. Dezember im Opernhaus Düsseldorf: Regisseurin Karoline Gruber spürt der Faszination des berühmten "Frauenhelds" nach: Was ist das für eine Energie, die jeden ergreift und verändert, der in sein Kraftfeld gerät?

Als Dirigent steht Friedemann Layer am Pult. Mit fünf Aufführungen im Dezember sowie einer am Neujahrstag, kehrt Martin Schläpfers von Presse und Publikum gefeiertes Ballett "Ein Deutsches Requiem" zurück auf die Düsseldorfer Bühne. Ratlosigkeit, Resignation, aber auch Hoffen, Akzeptanz und Trost — all das verwandelt Schläpfer in seiner Auseinandersetzung mit Johannes Brahms' Komposition in eine mitreißende Choreographie, die unter der musikalischen Leitung von Axel Kober mehr als 150 Tänzer, Sänger und Orchestermusiker aus allen Ensembles des Hauses vereint.

Im Düsseldorfer Schauspielhaus feierte bereits am 20. Oktober "Büchner" Premiere, ein Projekt von Falk Richter über den politischen Dichter und Revolutionär Georg Büchner. Das Stück wird an fünf weiteren Terminen im November gespielt und an weiteren in den darauf folgenden Monaten.

Am 12. Januar bringt Hausregisseurin Nora Schlocker Shakespeares Komödie "Wie es euch gefällt" auf die Bühne. Vier potenzielle Liebespaare durchstreifen in diesem heiteren Verwirrspiel mit verdeckten Identitäten die utopische Welt des Ardenner Waldes. Shakespeares Gesellschaftsentwurf hinterfragt die Grenzen von Stand, Geschlecht und Identität.

Für jüngere und jung gebliebene Theaterbesucher ist die Inszenierung des französischen Märchens "La Belle et la Bête — Die Schöne und das Biest" ein Fest für die Sinne.

Adaptiert in Literatur, Theater, Film und Fernsehen, verzaubert die Liebesgeschichte bis heute ein generationenübergreifendes Publikum. Die Premiere ist am 11. November.

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