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Festival: 25.500 Besucher beim Altstadtherbst

Festival : 25.500 Besucher beim Altstadtherbst

Nicht nur das Wetter stimmte bei der 21. Auflage des Altstadtherbst Kulturfestivals, auch mit der Besucherzahl sind die Veranstalter zufrieden. Rund 25 500 Zuschauer sahen zwischen 14. September und 3. Oktober 60 Tanzaufführungen und Konzerte. Während die Besucherzahl über der des Vorjahres lag (24 800 bei 54 Veranstaltungen) war die Auslastung mit 90 Prozent um vier Prozentpunkte geringer als 2010. "Diese Schwankungen muss man hinnehmen, insgesamt sind wir zufrieden", sagt Andreas Dahmen, der gemeinsam mit Christiane Oxenfort die künstlerische Leitung bildet.

Das Duo beschäftigt sich bereits mit der Planung der 22. Ausgabe des Altstadtherbst im nächsten Jahr. Erneut von Mitte September bis Anfang Oktober soll das Festival in gleichem Umfang stattfinden. Wie schon in diesem Jahr unter dem Motto "Sinfonie der Künste" soll der Fokus für 2012 auf Projekte jenseits des Mainstreams gelegt werden. "Das ist schon seit längerem unser Credo. Wir wollen eben nicht die typischen Genres abbilden, sondern auf die Suche gehen nach Sachen, die nicht so eindeutig sind", sagt Dahmen. Das Publikum habe sich darauf eingestellt und vertraue den Veranstaltern — auch wenn die Besucher von den jeweiligen Künstlern zuvor mitunter noch nie etwas gehört haben.

Sechs Deutschlandpremieren

Dass dieses Konzept funktioniert, zeigten gut besuchte Veranstaltungen wie die Aufführung des Ensembles Circa, das im Theaterzelt auf dem Burgplatz Zirkus und Tanz kombinierte. Laut Dahmen sei auch die Mischung von Stepptanz und HipHop von Savion Glover gut beim Publikum angekommen. Der Höhepunkt auf musikalischer Seite sei der äthiopische Jazz von Mulatu Astatke gewesen, der vor allem mit seiner Band begeistert habe.

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Das Konzert des Jazzers Astatke war eine von sechs Deutschlandpremieren während der 20 Festivaltage. Ein Weg, der auch im nächsten Jahr weiter gegangen werden soll. Auch die Mischung von Zirkus und Akrobatik soll im fortgeführt werden. "Wir haben bereits mit Künstlern gesprochen", sagt Dahmen.

(RP)