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Krankenhäuser erlauben Besucher

Corona und Krankenhäuser : Uniklinik erlaubt wieder Besuche

Einfach mal mit ein paar Blumen vorbeischauen ist nicht drin. Besucherkarten online ausfüllen, voranmelden, Zeitfenster reservieren – was Angehörige von Patienten in den Düsseldorfer Krankenhäusern jetzt beachten müssen.

Das Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) öffnet heute wieder seine Türen für Gäste, die Patienten besuchen möchten. Aufgrund seiner dezentralen Bauweise ist die Klinik vor Herausforderungen gestellt und gibt strenge Regeln für die Besucher vor. Der Zugang ist ausschließlich über die gekennzeichneten Haupteingänge erlaubt. Die Besuchszeit ist beschränkt auf 13  bis 14.30 Uhr. Jeder Patient darf täglich maximal von einer Person besucht werden. Vor dem Betreten der Gebäude sind Namen in eine Liste einzutragen und Gesundheitsfragen in einer Besucherkarte zu beantworten. So sollen bei Bedarf Infektionsketten nachvollzogen werden können. Die Besucherkarten können von der Krankenhauswebsite heruntergeladen und vor dem Besuch ausgefüllt werden.

Fast identische Regeln gibt es den anderen Düsseldorfer Krankenhäusern, die seit Mitte vergangener Woche wieder Besucher für Patienten zulassen. Im Evangelischen Krankenhaus an der Kirchfeldstraße sind die Besuchszeiten auf 15 bis 18 Uhr beschränkt. Das Florence-Nightingale-Krankenhaus in Kaiserswerth gibt als Besuchszeit 12 bis 18 Uhr an und grenzt die Besuchszeit zudem auf 30 Minuten ein. Bei Mehrbettzimmern ist jeweils ein Gast erlaubt.

In den Sana-Kliniken Benrath und Gerresheim ist ebenfalls nur ein Besucher pro Patient erlaubt. Die Besuchszeiten sind von 15 bis 18 Uhr, die Besuchsdauer darf nicht länger als 30 Minuten sein.

Die Krankenhäuser betonen, dass ein Mund-Nase-Schutz, regelmäßige Handdesinfektionen und das Einhalten der Abstandsregeln obligatorisch ist. Unnötige Besuche sollen noch vermieden werden.