Konstantin Wecker: Interview in der Fiftyfifty

Interview in der Fiftyfifty : Was Sänger Konstantin Wecker sehr bewegt

Gerade ist sein neues Buch erschienen. Mit dem ambitionierten Obdachlosenmagazin Fiftyfifty sprach der Poet, Sänger, Autor, Schauspieler und Komponist Konstantin Wecker nun über Zivilcourage, Pazifismus und Antifaschismus.

Wecker findet klare Worte etwa zum Thema Armut: „Was wir für Armut haben, wird oftmals nicht beachtet, obwohl es himmelschreiend ist.“ Und über Wohnungslose und andere: „Für mich sind Wohnungslose nicht die Asozialen, denn die Asozialen sitzen in den Vorständen der deutschen Banken.“ Und über Versager: „Was ist denn Schlimmes dabei, sich etwas zu versagen? Ich versage mir, Markenkleidung zu kaufen. Ich versage mir, andere zu bescheißen. Ich versage mir, andere über den Tisch zu ziehen. Ich bin gern ein Versager.“

Außerdem äußerst sich im neuen Heft Kabarettist Thomas Freitag über Facebook: „Überlegen Sie mal, Facebook wäre ein Land. Da klingelt es an der Tür. Davor steht ein unbekannter Mensch und fragt, ob Sie sein Freund sein wollen.“

(bpa)
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