Komödie bräuchte 150.000 Euro pro Jahr

Insolventes Boulevardtheater: Die Komödie bräuchte 150.000 Euro pro Jahr

(arl) Die Ampel-Kooperation aus SPD, Grünen und FDP debattiert weiter über eine Rettung der Komödie an der Steinstraße. Kulturdezernent Hans-Georg Lohe nannte gestern konkretere Zahlen: Das Theater bräuchte mindestens für die kommenden zwei Jahre je 150.000 Euro.

FDP-Politiker Manfred Neuenhaus befürwortet den Zuschuss. Er verweist auf die hohe Zahl von 60.000 Zuschauern pro Jahr. Außerdem argumentiert er mit Beispielen aus anderen Städten. „Boulevard kommt nirgendwo mehr ohne Zuschuss aus.“ Zur Gleichbehandlung würde wohl das Theater an der Kö einen Zuschuss bekommen. Insbesondere die Grünen hatten sich aber bislang ablehnend positioniert.

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