Kommentar zur Verkehrspolitik in Düsseldorf

Dezernent für Verkehr in Düsseldorf : Ein vernünftiger Vorschlag

Die Landeshauptstadt hat ein großes Verkehrsproblem und stellt sich nun dafür neu auf. Die Entscheidung ist überfällig.

Düsseldorf braucht eine Verkehrsdezernentin oder -dezernenten, eine Person, die sich nur um diese Aufgabe kümmert. Verkehrsplanung, Rheinbahn, Mobilitätsgesellschaft: Diese wichtigen Bereiche gehören sinnvoll in einem Dezernat verzahnt, um Reibungsverluste zu vermeiden und Tempo zu gewinnen.

Wichtig ist jetzt, dass die Besetzung nicht durch Parteiengezänk belastet wird. Die Mehrheit der Wähler dürfte darauf gar keine Lust haben, sondern präferiert wohl eher eine bessere Verkehrspolitik, die nicht durch Hauruck-Maßnahmen täglich zigtausende Menschen durch künstlich hervorgerufene Staus verprellt.

Der Landeshauptstadt als Oberzentrum einer pulsierenden Großregion fehlt in erster Linie eine bessere Angebotspolitik: mehr ÖPNV, gute Knotenpunkte mit Sharing-Diensten und anderen Anbietern.