Kommentar zum Ed-Sheeran-Konzert-Aus: Schaden für Düsseldorf

Kommentar zum Ed-Sheeran-Konzert-Aus: Ein Schaden für Düsseldorf

Es gibt in Düsseldorf keine Mehrheit für das geplante Konzert von Ed Sheeran am 22. Juli. Der Imageschaden für die Stadt ist groß. Das Konzert wurde für politische Zwecke missbraucht.

Das Konzert von Ed Sheeran war machbar, Düsseldorf hat es nicht gewollt. Weil die Kommunikation nicht optimal war, weil man dem Oberbürgermeister eins auswischen wollte, weil man sich nicht von Veranstaltern erpressen lässt. So ist Politik.

Für Oberbürgermeister Geisel ist das Nein eine Niederlage, das Scheitern geht auch auf seine Kappe. D.Live-Chef Brill weiß jetzt, dass es nicht allein auf den OB ankommt. Düsseldorf blamiert sich, der Imageschaden ist groß.

Und wie langfristig und strategisch denkt Politik? Das ist das Beste: CDU und Grüne können sich vorstellen, die Konzertfläche zu entwickeln, vielleicht schon 2019. Was sagen die in eine Empörungswelle getriebenen Bürger im Norden denn dazu, und was die düpierten Veranstalter? Diese Art der Politik, die sich wahltaktisch oder an der eigenen Klientel orientiert,  schadet der Stadt.

Mehr von RP ONLINE