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Düsseldorf: Kölner Tatort wieder in Düsseldorf

Düsseldorf : Kölner Tatort wieder in Düsseldorf

Für die am Sonntag ausgestrahlte Episode wurde ein Haus abgebrannt.

Beim Kölner Tatort gibt es einen Düsseldorf-Boom, der allerdings im Film selbst wieder nicht zu erkennen ist: Nachdem die im Januar ausgestrahlte Episode "Franziska" fast komplett im leerstehenden Gefängnis Ulmer Höh' in Derendorf gedreht worden war (das aber in der Spielfilm-Handlung in Köln lag), kam das Tatort-Team für eine aufwendige Außenszene in dem morgen ab 20.15 Uhr ausgestrahlten Film wieder nach Düsseldorf: Zu Beginn brennt ein Haus ab, drei Kinder kommen dabei zu Tode. Diese düstere Szene, die natürlich wieder in Köln spielt, wurde in einem leerstehenden Haus am Benrather Schlossufer gedreht. Eine besondere Affinität zu Düsseldorf sei nicht der Auslöser für die vielen Besuche, sagt die zuständige WDR-Redakteurin Barbara Feiereis. "Solche Orte sind schwer zu finden. Die Location-Scouts schauen sich in der ganzen Region um."

Derzeit wird schon wieder ein WDR-Tatort in Düsseldorf gedreht, und zwar in der Nachtresidenz. Dort werden an zwei Tagen Innenaufnahmen gedreht. Der Club hatte den Zuschlag bekommen, weil er eine entsprechende Größe für die Dreharbeiten hat und dort lichtunabhängig gearbeitet werden kann, heißt es vom WDR.

(arl)